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Hunderatgeber

Geschlechtsreife, Sexualität und Läufigkeit von Hunden

Bild zwei laufende Hunde

Ab wann sind Hunde geschlechtsreif?

Aus den süßen Hundewelpen werden innerhalb weniger Monaten schon kleine Erwachsene, die sich immer weiter entwickeln bis sie ihre volle Reife erreicht haben. Es gibt innerhalb dieses Prozess verschiedene Zyklen und Zeitpunkte, an denen die Reife einsetzt.

Innerhalb weniger Monate geschlechtsreif

Hunde sind relativ früh geschlechtsreif, denn schon im Welpenstadium kommt es innerhalb des Rudels zu sexuellen Andeutungen, die jedoch nur eine Art Machtkampf darstellen sollen. Bei der eigentlichen Geschlechtsreife sind Weibchen früher dran als Männchen, denn sie bilden schon im 6. Lebensmonat die Geschlechtsreife aus, während ihre männlichen Artgenossen hierfür erst im 10. Lebensmonat bereit sind. Wie beim Menschen können diese Angaben jedoch auch variieren, je nachdem, wie weit der Hund generell entwickelt ist und welcher Rasse er angehört. Es kann schon bei der ersten Läufigkeit der Hündin zur Paarung kommen, wobei davon eher abgeraten wird, da die Hündinnen zu diesem Zeitpunkt sowohl geistig als auch körperlich noch nicht die ausreichende Reife haben, um die kleinen Babys erziehen zu können. Während der Geschlechtsreife können sich Hunde von ihrem Gemüt her verändern und sind leicht reizbar, weshalb hier besonders darauf geachtet werden sollte, vernünftig und vor allem behutsam mit ihnen umzugehen.

Die vier Phasen des Sexualzyklus

Der Sexualzyklus wird bei Hunden generell in vier verschiedene Phasen aufgeteilt. Zunächst beginnt das Anschwellen der Vulva und dadurch der Austritt von Blut. Diese Phase wird auch die Vorbrunst (Proöstrus) genannt und dauert ca. neun Tage. Die Hündin wehrt sich innerhalb dieser Phase gegen aufdringliche Rüden, indem sie nach ihnen schnappt. Die zweite Phase wird als Brunst (Östrus) bezeichnet und geht vom neunten bis zum achtzehnten Tag. In dieser Zeit ist die Hündin bereit, sich zu paaren. Innerhalb der Vorbrunst und Brunst ist die Hündin generell läufig. Hündinnen sind in der Regel nur an zwei Stellen im Jahr sexuell aktiv und somit läufig.

Der Regenerationsvorgang der Gebärmutter und den restlichen Geschlechtsteilen findet in der Phase der Nachbrunst (Metöstrus) statt, welche neun bis zwölf Wochen andauern kann. Die Abschlussphase bildet die Ruhephase (Anöstrus), in der es zu keinen geschlechtlichen Aktivitäten kommt, was vor allem daran liegt, dass der Körper kein Östrogen bildet und die Hündin somit weder an Rüden interessiert ist, noch diese durch einen speziellen Duft anlocken kann. In der Regel dauert diese Phase zwei bis sechs Monate an, weshalb es pro Jahr nur zweimal zu sexuellen Aktivitäten kommt.

 

Bildquelle: ©  KatrinKerou / pixabay.com

 

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