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Umzug-Ratgeber - Hilfe beim Umzug in Hamburg und Charakter der Hamburger

Wer einen Umzug nach Hamburg von anderen Bundesländern plant, sollte sich außer der Organisation des Umzugs, der neuen Wohnung in der Hansestadt auch auf die neue Umgebung und die Menschen in Hamburg vorbereiten. Es hilft, sich frühzeitig über die Hanseaten in Hamburg und deren Eigenheiten zu informieren. Wer die Hamburger von Anfang an gut versteht, kann schneller nette Bekanntschaften in der neuen Nachbarschaft schließen und Freundschaften aufbauen und wird sich bald wie zuhause fühlen. Damit wird jeder Umzug ein Erfolg und auch als Neuankömmling können Sie sich als Hamburger fühlen.

Die Menschen in Hamburg

Hamburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt - das Tor zur Welt, wie man die berühmte Hansestadt mit dem großen Überseehafen oft nennt. Genauso sind auch die Menschen in Hamburg. Seit jeher hat der Hafen mit seinen vielen Schiffen aus aller Herren Länder die Stadt geprägt. Ausländer sind hier noch nie als etwas Besonderes aufgefallen, und man hört auf den Straßen Hamburgs allerlei Sprachen, damals wie heute - vor allem Englisch, die Weltsprache.

Labskaus und Fischmarkt

"Fischköppe" werden die Hamburger meist spöttisch-liebevoll genannt. Dass sich die Hamburger ausschließlich von Fisch ernähren, ist allerdings ein Vorurteil. Zwar spielt Fisch auf den Speiseplänen der Hamburger eine größere Rolle als im Süden Deutschlands, aber in erster Linie ist die Küche in Hamburg international geprägt. Nur wenn man sich im Gebiet des Hafens aufhält, kann man hier und da Restaurants sehen, die zum Beispiel Labskaus anbieten - ein traditionelles Hamburger Essen, das zumeist allerdings ohne Fisch gemacht wird. Fischbrötchen dagegen kann man in Hamburg an jeder Ecke bekommen, nicht nur am Fischmarkt, auf dem jeden Sonntagmorgen zu früher Stunde die bekannten Marktschreier ihre Waren anbieten.

Im Allgemeinen gelten Hamburger als etwas unterkühlt. Verglichen mit den fröhlichen Rheinländern und offenen Süddeutschen, mit denen man sehr leicht ins Gespräch kommt, stimmt das auch. Wenn man sich in Hamburg in eine Kneipe setzt, ist es nicht ungewöhnlich, dass man mit seinem Tresennachbarn im Verlauf des gesamten Abends kein einziges Wort wechselt. Aber trotz ihrer Verschlossenheit gelten Hamburger als besonders herzlich und ehrlich.

Privatsphäre der Hamburger

Wer von außerhalb nach Hamburg zieht, sollte deshalb zunächst einmal die Privatsphäre seiner Nachbarn akzeptieren. Zurückhaltung wirkt in Hamburg eher sympathisch als - wie vielleicht in anderen Teilen Deutschlands - verdächtig. Es kann sehr lange dauern, bis man mit einem Nachbarn zum ersten Mal mehr als ein paar Worte gewechselt hat. Oftmals wird die Verschlossenheit der Hamburger aber von Außenstehenden als Arroganz missdeutet.

Grüsse mit Moin

Plattdeutsch wird in Hamburg eher selten gesprochen, aber von den meisten Hamburgern verstanden. Einen echten Hamburger erkennt man an seiner "breiten" Aussprache, die aber für alle Hochdeutsch Sprechenden ohne Mühe verständlich ist. Zur Begrüßung sagt man in Hamburg - neben dem zu allen Tageszeiten gültigen "Moin", was man bei formellen Anlässen im Zweifel jedoch vermeiden sollte - die überregional üblichen Wendungen wie "Guten Tag" oder "Guten Abend". "Tschüss" kann man als Abschiedsformel bei jeder Gelegenheit verwenden, "Auf Wiedersehen" ist - auch bei formellen Anlässen - eher selten.


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