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Katzenrassen von A bis Z im Überblick

Arabische Mau Rasseportrait: Charakter, Pflege und Zucht

Arabische Mau - dieser Rassenname ist selbst für viele katzenaffine Menschen ein Fremdwort. Kein Wunder, denn die exotische Katzenrasse wurde erst im Jahre 2009 durch die WCF (World Cat Federation) anerkannt und gilt als Wildrasse. Dabei ist sie mit ihrem ruhigen Charakter ideal als Familientier geeignet.

Kurzinfo

Ursprung Arabische Halbinsel
Lebenserwartung Bis zu 15 Jahre
Gewicht 4 - 8 kg
Fellfarben Weiß, Rot, Braun, Grau, Schwarz, Tiger- und
Tupfenmuster
Schulterhöhe Mittelhoch
Besonderheiten Auffällig große Ohren, wenig haarend
Rassestandart Anerkannt durch WCF; kein Standard bei der FIFe
Grafik Rasseportrait Arabische Mau Die Arabische Mau war ursprünglich eine Wildkatze, die in der Wüste lebte. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Wesen und Charakter der Arabischen Mau

Beim Wort Wildrasse denken viele an eine Katze, die nicht viel Wert auf menschliche Gesellschaft legt und bestenfalls unabhängig und ungezähmt, schlimmstenfalls aggressiv oder ängstlich "nebenher" lebt. Bei der Arabischen Mau ist genau das Gegenteil der Fall. Vertreter dieser Rasse sind anhänglich, menschenbezogen und loyal.

Dazu haben sie einen gutmütigen und gelassenen Charakter, der sie zu entspannten und unkomplizierten Zeitgenossen macht. Verspielt und dabei fantasievoll sind sie durchaus für Abwechslung zu haben. Kein Wunder also, dass diese Katzenrasse zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die Arabische Mau ist eine Katze voller scheinbarer Widersprüche und doch ein harmonisches Haustier, das nur dem Aussehen nach Wildheit in sich trägt. 

Passt die Katzenrasse zu mir?

Bild Arabische Mau getigerte Katze Nahaufnahme Ein auffälliges Merkmal der Arabischen Mau sind ihre großen Ohren.

Die Arabian Mau schlägt eine Spielaufforderung nur selten aus. Sie verträgt sich wunderbar mit Hunden, anderen Katzen und Kindern und passt sich problemlos an die Gegebenheiten an.

Das heißt allerdings nicht, dass Vertreter dieser Rasse gänzlich ohne Geduld und Einfühlungsvermögen behandelt werden sollten - sie sind jedoch vergleichsweise unkompliziert. Dadurch sind sie eine wunderbare Bereicherung für den aufregenden Alltag junger Familien aber auch im Singlehaushalt oder im Leben von Rentnern. Selbst als Anfängerkatze ist eine Arabischen Mau optimal geeignet.

Körperbau und Aussehen

Wer bei der Arabischen Mau als Wüstentier eine zierliche Katze mit filigranem Körperbau erwartet, wird zumindest teilweise eine Überraschung erleben. Zwar sind Vertreter dieser Katzenrasse schlank gebaut, allerdings weder zierlich noch filigran. Die Rasse ist mittelhoch, mit ausgeprägt starkem und großem Körperbau und auffälliger Muskulatur.

Dazu ist die Arabian Mau bemerkenswert hochbeinig, was wiederum einen eher schlanken Eindruck fördert. Die großen Ohren und das schlanke Gesicht werden noch durch das kurze, feste Fell betont. Unterwolle ist nicht vorhanden. Dazu sieht das Fell zwar seidig aus, fühlt sich aber eher weich bis starr, als seidig an.

Haltung und Pflege der Arabian Mau

Ein kurzes Fell ohne Unterwolle macht die Pflege in dieser Hinsicht einfach. Ein Bürsten gegen Verfilzung und Knoten ist gar nicht nötig. Auch haart die Arabian Mau so wenig, dass Fellpflege aus praktischen Gründen nicht unbedingt durchgeführt werden muss. Allerdings genießt der Stubentiger die pflegende Maßnahme durchaus. Ebenso unkompliziert in Hinblick auf die Vorsorge in der Haltung ist die robuste Gesundheit der Arabischen Mau.

Auch ihre schnelle Gewöhnung an tierische Mitbewohner sollte nicht unerwähnt bleiben. Gerade Letztere können das Leben mit der aktiven Katze zusätzlich vereinfachen. Hat die Arabische Mau vierbeinige Mitbewohner, mit denen sie sich gut verträgt, kann sie ihren ausgeprägten Spieltrieb zumindest teilweise mit diesen ausleben. Optimal ist natürlich eine zweite Katze. Bestenfalls werden Wurfgeschwister zeitgleich angeschafft, das macht eine spätere und aufwendige Aneinandergewöhnung von fremden Katzen unnötig. Zur Beschäftigung sollte viel Platz, sowie ausreichend Versteck- und Klettermöglichkeiten geboten bekommen.

Katzenrassenstandard nach der WCF

Allgemein Größe Mittelgroß
Kopf Form Optisch eher rundlich, jedoch etwas länger als breit
Nase Recht lang, im Profil leicht geschwungen
Schnauze Markantes Kinn, Schnurhaarkissen gut sichtbar und ein wenig zusammengekniffen
Ohren Form Groß und nach oben verjüngt, nicht allzu spitz zulaufend
Platzierung Weit oben am Kopf, leicht seitlich gestellt mit einem vergleichsweise geringen Abstand
Augen Form Oval
Farbe Jede Farbe ist möglich und unabhängig von der Fellfarbe
Körper Struktur Kräftig und gut bemuskelt, Körper mit starker Form
Beine   Sehr lang und schlank
Pfoten Oval
Schwanz   Verjüngend zur Schwanzspitze und mittellang
Fell Struktur Ohne Unterwolle, kräftig, fest und optisch glatt
Farbe Weiß, Rot, Braun, Grau, Schwarz und Mischungen daraus, getüpfelte und getigerte Muster; weit verbreitet sind schwarz-weiße, braune und graue Musterungen; selten ist einfarbig weiß oder schwarz, Rotanteile oder vollständig Rot

Geschichte und Herkunft der Arabischen Mau

Bild Arabische Mau rote Katze Die Arabische Mau ist eine ruhige und menschenbezogene Rasse.

Angepasst an extreme Temperaturen und klimatische Bedingungen hat die Arabische Mau - oder Arabian Mau, wie diese auch genannt wird - Jahrhunderte als Wüstentier überlebt. Zunächst mehr oder minder fernab vom Menschen, durch wachsende Siedlungen aber zunehmend in Menschennähe. Dennoch schaffte sie es nie zu einem weitverbreiteten Haustier.

Erst 2004 gewann die Wildrasse an Aufmerksamkeit, als sich Petra Müller - Präsidentin der gemeinnützigen Organisation MECATS (Middle East Cats Society - Dubai, Vereinigte Arabische Emirate) ihrer annahm. Bereits im Jahr 2008 hatte sie durch ein gezieltes Zuchtprogramm vier Generationen vorzuweisen. Gerade einmal ein Jahr später wurde die Rasse provisorisch von der WCF anerkannt und hat seither deutlich an Beliebtheit gewonnen.

Alles rund um die Zucht

Bisher ist die Arabische Mau als offizielle Rasse nur von der WCF anerkannt. Soll sie gezüchtet werden, muss also ein Zuchtverband gewählt werden, der der WCF untersteht. Zudem sind die folgenden Faktoren zu berücksichtigen:

  • Registriere Deinen Zwingernamen vor Zuchtbeginn
  • Halte alle Nachweise über den offiziellen Besitz der Zuchttiere bereit. Gehört der Zuchtkater nicht Dir, solltest Du dennoch sichergehen, dass die „Anbieter“ auch die offiziellen Besitzer sind.
  • Erfülle bei Haltung, Pflege und medizinischer Versorgung Deiner Tiere die vorgeschriebenen Mindestanforderungen.
  • Richte Dich bei der Auswahl der Zuchttiere nach dem WCF Standard. Achte insbesondere darauf, dass die Tiere frei von Geburtsdefekten und Erbkrankheiten sind.

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Bildquellen:
Bild 1: © markt.de
Bild 2: © Vladimir Wrangel / Fotolia.com
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