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Katzenrassen von A bis Z im Überblick

Asian Katze: Charakter, Aussehen und Zucht

Die Asian Katze (oder Malayan Cat) ist in Deutschland noch relativ unbekannt. Es handelt sich um eine Gruppe mit fünf Rassen gleichen Standards, jedoch unterschiedlichen Zeichnungen und Farben. Diese Katzenrasse ist sehr anhänglich, ihrem Besitzer gegenüber treu und lässt sich meist auch gut in Gesellschaft mit anderen Artgenossen oder Haustieren (z. B. Hunden) halten.

Kurzinfo:

Ursprung Großbritannien
Lebenserwartung 16 - 18 Jahre
Gewicht 4 - 8 kg
Fellfarben

Breites Farbspektrum, einfarbig oder mehrfarbig,
auch mit silbernen Farbeinschlägen

Schulterhöhe Bis zu ca. 30 cm
Besonderheiten Gruppe von fünf Rassen gleichen Standards
Rassestandard WCF-Standard: ASI
Grafik Rasseportrait Asian Katze Die Asian Katze ist eine Kreuzung aus Burma- und Perserkatze. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Körperbau und Aussehen

Der Kopf der Asian stellt einen stumpfen Keil mit leicht abgerundeter Spitze dar, der in der Profilansicht recht kurz ist, jedoch nicht so kurz wie bei der Burmakatze. In der Vorderansicht fallen die hohen, sehr ausgeprägten Wangenknochen auf und die Schnauze mit dem breiten Kiefer. Die Nase besitzt zwischen den Augen eine deutliche Einbuchtung. Die großen Ohren stehen gut voneinander entfernt am äußeren Rand des Schädels.

Die Farbe der großen, glänzenden Augen kann von hellgrün bis bernsteinfarben reichen und vermittelt einen exotischen Ausdruck. Die sportlichen, schlanken Katzen sind von mittlerer Größe und werden etwa 4 - 8 kg schwer. Sie sind schlank und geschmeidig mit einer breiten, abgerundeten Brust und schlanken Beinen mit kleinen ovalen Pfoten. Der mitteldicke Schwanz verjüngt sich gleichmäßig zur Spitze hin.

Die mittelgroße, elegante Rassekatze hat ein kurzes, feines und glänzendes Fell, das am Körper anliegt und sich seidig glatt anfühlt. Eine Ausnahme bildet lediglich Tiffanie, eine halb-langhaarige Asian-Gattung, mit ihrem feinen und seidigen, halblangen Fell. Bei dieser Rasse ist nur wenig bzw. keine Unterwolle vorhanden. Die Farbpalette des Fells ist bei allen Rassen breitgefächert und es gibt eine Vielzahl mit silbernen Farbansätzen.

Charakter der Asian Katze

Asian Katze spielt mit pinker Wolle Die Asian Katze braucht viel Aufmerksamkeit.

Die temperamentvolle Asian ist nicht nur eine intelligente und neugierige Katzenrasse, sondern auch das reinste Energiebündel. Sie ist ausgesprochen aktiv und spielt auch noch im hohen Alter gerne und viel. Sie ist allerdings auch sehr verschmust und anhänglich. Sie fühlt sich zu Menschen hingezogen und passt sich sehr gut an die Bedürfnisse ihres Besitzers an, dem sie stets gefallen möchte.

Die Asian Katze ist recht kompromissbereit und geduldig und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Wenn Du einmal keine Zeit für sie hast, beschäftigt sie sich auch alleine und spielt mit allem, was ihr in die Pfoten gerät. Allerdings hat sie auch nichts gegen neue, kleine Herausforderungen oder Beschäftigungsmöglichkeiten - mit einem selbst gebasteltem Katzenspielzeug kannst Du Deiner Asian also mit Sicherheit große Freude bereiten.

Haltung und Pflege

Die Haltung der Asian ist nicht schwierig, wenn man ihre Bedürfnisse berücksichtigt. Sie braucht viel Unterhaltung und liebt Abwechslung, weshalb Besitzer sich immer wieder neue Beschäftigungs- oder Klettermöglichkeiten einfallen lassen sollten. Diese verschmuste Katzenrasse liebt Streicheleinheiten und Spielen ist ein absolutes Muss, sodass ausreichend Platz zum Toben benötigt wird.

Regelmäßige Spielstunden mit dem Besitzer tragen nicht nur zu einer starken Bindung mit der Katze bei, sondern führen auch dazu, dass Deine Katze glücklich bleibt. Damit Deine Asian Katze nicht auf dumme Ideen kommt so lange Du auf der Arbeit bist, sollte sie möglichst in Gesellschaft mit einem Spielgefährten gehalten werden.

Das Fell dieser Rasse benötigt nur wenig Pflege und es reicht in der Regel aus, die Haare einmal pro Woche mit einer weichen Bürste zu kämmen. Des Weiteren sollten Besitzer auf die artgerechte, möglichst hochwertige und gesunde Ernährung ihrer Katze achten. So ist das alleinige Füttern mit Trockenfutter weder artgerecht, noch gesund. Wenn eine Rohfütterung nicht möglich ist, bietet hochwertiges Nassfutter eine Kompromisslösung.

Wie bei allen Katzenrassen ist die Gesundheitsvorsorge sehr wichtig. Daher solltest Du Deine Katze beobachten, um Krankheitssymptome oder mögliche Verhaltensveränderungen frühzeitig zu erkennen. Auch regelmäßige Gesundheitschecks beim Tierarzt fördern die Gesundheit Deiner Katze.

Passt eine Asian Katze zu mir?

Die Asian ist jedem zu empfehlen, der empfindlich auf Katzenhaare reagiert. Aufgrund ihres liebevollen und charmanten Wesens ist diese Katzenrasse für Familien mit Kindern sehr gut geeignet. Ältere Menschen lieben die Sanftmut dieser treuen und liebevollen Katzenrasse ebenso wie Menschen, die Katzen mit einer eigenen Persönlichkeit mögen.

Allerdings ist die Asian nicht sonderlich gut für Menschen geeignet, die eine ruhige Katze bevorzugen. Diese temperamentvolle Katzenrasse will immer beschäftigt werden und versucht auch immer wieder auf erfinderische Art und Weise die Aufmerksamkeit ihres Besitzers zu erlangen.

Beschreibung der Asian

Allgemein Allgemein  Kurzhaar- bzw. Halblanghaarkatze, elegantes Aussehen
Größe  Mittelgroß, bis ca. 30 cm Schulterhöhe
Gewicht  2,5 - 6,5 kg
Kopf Form/Backen Abgerundete Keilform, in Profilansicht relativ kurz, in Vorderansicht hohe, ausgeprägte Backenknochen, Kopfoberseite sollte zwischen den Ohren sanft gewölbt sein
Nase Nicht zu lang, deutliche Einbuchtung zwischen den Augen
Schnauze Gut erkennbar, stumpf, breiter Kiefer
Ohren Form Mittel bis Groß, breit an der Basis mit abgerundeten Spitzen
Platzierung Am äußeren Rand des gerundeten Schädels, leicht nach vorne geneigt
Augen Form Groß, rundlich, weit auseinander gesetzt
Farbe Hellgrün bis bernsteinfarben
Körper Struktur Kompakt, schwer, ausgeprägte und harte Muskulatur, breite, sanft gerundete Brust, gerader Rücken von der Schulter bis zur Kruppe
Beine Beine Gerade, mittellang, elegant, Hinterbeine etwas länger
Pfoten Klein und oval
Schwanz   Mittlere Dicke, leicht zur Spitze hin verjüngend
Fell Struktur Kurz, am Körper eng und glatt anliegend, einzelne, feine und dünne Haare, kaum oder gar keine Unterwolle
Farbe Verschiedene Farb- und Mustervarianten, silberne Farbschläge in allen Rassen erlaubt
Vollfarbe Auch als Tortie vermischt (Schwarz, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Caramel, Apricot, Cinnamon, Fawn)
Burmafarbe Auch als Tortie vermischt (Braun, Blau, Chocolate, Lilac, Rot, Creme, Caramel, Apricot, Cinnamon, Fawn)

Geschichte und Herkunft der Asian

Bei dieser Katzenrasse handelt es sich um eine Kurzhaar- bzw. Halblanghaarkatze, die Anfang der 80er Jahre in Großbritannien aus einer zufälligen Kreuzung zwischen einer Burmakatze und einem Perserkater hervorging. Der Wurf enthielt vier schwarz-silbern schattierte Kätzchen. Die Züchterin Miranda von Kirchberg erkannte, dass die Basis für eine neue Katzenrasse vorhanden wäre und nannte sie Burmilla.

Durch ein gezieltes Zuchtprogramm war bereits nach kurzer Zeit klar, dass es in dieser neuen Rassegruppe eine Vielzahl an verschiedenen Farbschlägen und Zeichnungen gibt. Der GCCF hat in dieser Gruppe fünf Rassen mit gleichen Standards anerkannt, die sich jedoch in ihren Farben und Zeichnungen unterscheiden:

  • Asian Self: einheitlich gefärbt von Haarwurzel bis Spitze, alle Farben
  • Asian Smoke: silberweißer Haaransatz, alle Farben, jedoch mit Silber
  • Asian Tabby: tiched (dominant), mackerel (getigert), spottled (getupft), blotched (gestromt), alle Farben, jedoch mit Tabbymuster
  • Burmilla
  • Tiffanie (Halblanghaarkatze)

Allgemeines zur Zucht von Rassekatzen

Die Zucht von Rassekatzen erfordert nicht nur eine finanzielle Sicherheit für die artgerechte Versorgung, sondern auch ein entsprechendes Fachwissen (z. B. über Genetik, Aufzucht, Geburtsvorgänge bzw. -komplikationen). Dieses kann man sich sowohl durch Fachliteratur, als auch durch den Austausch mit bereits erfahrenen Katzenzüchtern aneignen oder spezielle Seminare besuchen.

Vor allem sollte man sich darüber im Klaren sein, aus welchen Gründen man eine Katzenrasse züchten möchte. Denn der Sinn einer Zucht besteht in der Regel in der Verbesserung der Rasse (z. B. Erbkrankheiten, Deformationen, rassetypische Einschränkungen erkennen und verbessern). Für eine seriöse Zucht ist es unerlässlich, Mitglied eines Zuchtvereins zu sein, ohne den kein Stammbaum für die eigene Nachzucht beantragt werden kann. Der Zuchtverein kontrolliert nicht nur die Einhaltung der vorgeschriebenen Zuchtrichtlinien, sondern unterstützt in der Regel auch die Mitglieder bei auftretenden Fragen.

So ist in den Vereinsstatuten oftmals vorgeschrieben, wie häufig und welche Gesundheitstests durchzuführen sind und ab welchem Alter eine Katze zur Zucht geeignet ist. Des Weiteren wird vom Verein oftmals festgelegt, ob und wie oft eine Katze eine Ausstellung besuchen muss.

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