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Übersicht zu Reitabzeichen

Ratgeber Pferde-Reitabzeichen: Abzeichen im Voltigieren

Beim Leistungssport Voltigieren werden turnerische sowie akrobatische Übungen auf einem sich in einer Longe im Kreis bewegenden Pferd ausgeführt. Zumeist können sich vor allem Kinder und Jugendliche für das Voltigieren in besonderem Maße erfreuen. Begeisterte Reiter betonen insbesondere das Gruppenerlebnis, den Kontakt zum Tier und die von der Disziplin ausgehenden Ästhetik.  

Stufen des Voltigierabzeichens

Um ein Voltigierabzeichen erwerben zu können, wird der Basispass Pferdekunde als Voraussetzung benötigt. Folglich können die Abzeichen in den Klasse IV, III, II und I abgelegt werden. Die Prüfung zum deutschen Voltigierabzeichen kann von Reit-, Fahr- und Voltigiervereinen als auch allen Ausbildungsstätten angeboten werden, die über eine Genehmigung des Landesverbandes bzw. der Landeskommission verfügen. Ein entsprechender Vorbereitungslehrgang bereitet auf die praktische und theoretische Prüfung vor; der Trainer muss über eine gültige DOSB-Lizenz verfügen. Das oberste Voltigierabzeichen in Gold wird nur aufgrund von Turniererfolgen verliehen. Wer das kleine Abzeichen erworben hat, kann nach einem zeitlichen Abstand von drei Monaten die Prüfung zum bronzenen Voltigierabzeichen Klasse III absolvieren. Die darauf folgenden höheren Abzeichen können jeweils zwölf Monate nach der letzten Prüfung abgelegt werden.

Theorie

Der theoretische Prüfungsteil fokussiert sich u. a. auf Kenntnisse zur allgemeinen Pferdekunde: Der richtige Umgang, Fütterung, Pflege, Ausrüstung und Haltung sind dabei von Relevanz. Daneben spielt das Tierschutzgesetz eine wesentliche Rolle. Der Wissensschatz des Prüflings sollte zudem Informationen zu Sport-Organisationen und Turnieranforderungen umfassen. Selbstredend steht die Voltigierlehre im Mittelpunkt dieser Prüfung; ab dem Abzeichen Klasse II werden zudem Logier-Kenntnisse abverlangt. Je höher die jeweilige Klasse angesiedelt ist, desto anspruchsvoller werden die Prüfungen: Beim Voltigierabzeichen Klasse I werden so beispielsweise Grundkenntnisse der Veterinärkunde und vertiefendes Wissen zur Voltigierlehre abgefragt.

Praxis

Wer gerade erst mit dem Voltigieren begonnen hat, lernt zunächst ganz langsam im Schritt. Doch dieser einfache Start darf nicht täuschen – bei den Voltigierabzeichen geht es von Beginn an rasant zu, Interessierten wird viel abverlangt. Zu der praktischen Prüfung gehören Pflichtübungen auf dem galoppierenden Pferd, die je nach Klasse des Abzeichens hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades variieren. Zum kleinen Abzeichen Klasse IV gehört eine A-Pflicht, zum Abzeichen III eine L-Pflicht, beim Abzeichen Klasse II wird eine M-Pflicht gefordert und für die Klasse I benötigt es eine M-Pflicht. Auch die notwendigen Endergebnisse unterscheiden sich: Braucht man zum Bestehen der Klasse II eine Durchschnittsnote von 6,5, wird für das Voltigierabzeichen Klasse I eine Durchschnittsnote von 8,0 verlangt. Pflichtübungen stellen im allgemeinen Grundsitz, Fahne, Flanke, Mühle, Schere sowie Stehen dar.

 

Mehr Informationen rund um das Thema Voltigieren erhalten Sie im Ratgeber Voltigieren - Reitsport für innere und äußere Ausgeglichenheit.

 

 

 

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