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Sportregeln - Übersicht

Squash Regeln & Erklärung mit Praxistipps

Squash Equipment Aufgrund der Komplexität des Spiels werden Squash-Spiele von bis zu drei Schiedsrichtern beobachtet.

Beim Squash spielen sich zwei Spieler auf einem Spielfeld den Ball durch Schläge gegen Wände zu. Wie beim Tennis verfügt jeder Spieler über einen Schläger, der jedoch speziell auf den Squash-Gebrauch abgestimmt ist.

Jeder Spieler verfolgt während der Partie das Ziel, den Ball so gegen die Wand zu spielen, dass der Gegner ihn nach dem Wandabprall nicht erreichen kann, bevor der Ball zum zweiten Mal mit dem Boden in Kontakt kommt.

Basics: Die Grundregeln des Squash

Der Squash Court

Squash (der Name bezieht sich auf das gleichnamige englische Wort, das sowohl "quetschen" als auch "Gedränge" bedeutet) wird auf einem Spielfeld gespielt, das durch vier Seitenwände begrenz ist. So ergeben sich die von der World Squash Federation (WSF) vorgegebenen Spielfeldmaße von 9,75 Meter Länge und 6,40 Meter Breite. Das Spielfeld wird "Court" oder auch "Squash-Court" genannt.

Die Zählweise

Wie beim Tennis gewinnt beim Squash der Spieler, der als erstes drei Sätze für sich entscheiden kann. Der Spieler, der im Verlauf eines Satzes als erstes elf Punkte erreicht, gilt als Satz-Sieger. Er muss jedoch mit einem Vorsprung von zwei Punkten gewinnen, sodass es bei einem Spielstand von 10:10 in den sogenannten Tie-Break geht. Im Tie-Break-Modus wird so lange weitergespielt, bis einer der beiden Spieler zwei Punkte vor dem Gegenspieler liegt.

Der Aufschlag und wichtige Aspekte des Ballwechsels

Ebenfalls dem Tennis ähnlich ist das Aufschlagspiel. Auf dem Squash-Court befinden sich zwei Aufschlagfelder. Der aufschlagende Spieler muss mit mindestens einem Fuß in einem von diesen Feldern stehen (beim ersten Aufschlag darf er das Aufschlagfeld frei wählen, danach wechselt die Seite nach jedem Punktgewinn) und den Squash-Ball gegen die Stirnwand spielen. Der Ball muss dort oberhalb der Aufschlaglinie, die an der Stirnwand markiert ist, aufkommen. Anschließend sollte das Spielgerät im Viertel des Gegners den Boden berühren.

Beim Ballwechsel selbst sind ebenfalls bestimmte Regeln einzuhalten. Der Ball muss nach einem Schlag zwingend die Stirnwand berühren. Dabei ist es erlaubt, dass der Ball vorher eine der Seitenwände oder auch die Rückwand touchiert ("indirekter Ballwechsel"). Auch beim Squash existiert ein Aus-Bereich: Dieser ist mit farbigen Linien an den Wänden gekennzeichnet. Außerdem befindet sich an der Stirnwand ein spezieller Bereich, der als "Tin" bezeichnet wird und meist über eine Abdeckung aus Blech verfügt. Berührt der Ball das Tin, geht der Punkt an den Gegenspieler.

Besonderheit des Squash

Squashschläger mit Bällen Ein Punkt wird erzielt, wenn der Ball zum zweiten Mal mit dem Boden in Kontakt kommt.

Squash wird auf extrem engem Raum gespielt, sodass sich die Spieler während der Partie sehr nah sind. Dennoch hat jeder Spieler Anspruch darauf, dass er bei einem Schlag genügend Raum zur Verfügung hat.

Der Letball

Grundsätzlich sind Squash-Spieler daher dazu verpflichtet, dem Gegenspieler nach dem eigenen Schlag genügend Platz zu gewähren und zur Seite zu treten. Sollte sich ein Spieler dennoch behindert fühlen, kann er den Ballwechsel unterbrechen und einen sogenannten Letball fordern. Der Ballwechsel wird dann wiederholt. Der behinderte Spieler kann den Letball allerdings nicht fordern, wenn er trotz Behinderung den Ball gespielt und anschließend einen Fehler begangen hat, der einen Punktverlust nach sich zog. Es liegt in seinem Ermessen, die Situation zu analysieren und entsprechend zu handeln.

Der Stroke

Darüber hinaus kann ein Spieler beim Schiedsrichter einen Stroke fordern. Dies kann er dann tun, wenn er sich sicher ist, dass er einen punktbringenden Schlag hätte durchführen können, der Gegenspieler ihn aber zu sehr gehindert hat.

Die Pausen zwischen den Sätzen

Während eines Satzes kann die Squash-Partie nur dann unterbrochen werden, wenn ein Spieler verletzungsbedingt behandelt werden oder seine Ausrüstung/Kleidung austauschen muss. Zwischen den einzelnen Sätzen sind Pausen von bis zu 90 Sekunden angedacht, die aber nicht zwingend eingehalten werden müssen.

Squash ist ein besonders schnelles und intensives Spiel, dessen Regeln allerdings nicht allzu komplex sind. Jedoch ist die Beurteilung dessen, ob ein Letball zurecht gefordert wurde, für den Schiedsrichter teilweise sehr kompliziert, da er bei seiner Entscheidung viele Faktoren beachten muss. Mitunter werden Spiele daher von bis zu drei Schiedsrichtern beobachtet (ein Hauptschiedsrichter plus zwei Assistenten). So können sie genau einteilen, wer verstärkt die Spieler, den Ball oder aber die Begrenzungslinien im Blick behält. Wie beim Tennis kann übrigens auch ein Squash-Spieler wegen Lamentierens oder Fluchens verwarnt oder disqualifiziert werden.

 

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