az Logo
Landkreis Uelzen
0 km

Zur Ratgeberübersicht Jobs & Karriere

Prüfungsstress - ein Lernplan hilft weiter

Grafik Lernplan Prüfungsstress stellt für viele Schüler und Studenten eine große Belastung dar. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Ein guter Plan zahlt sich aus: Er ist die beste Medizin gegen Prüfungsstress. In wenigen Tagen steht eine Klausur an - überhaupt kein Problem. Dank Deines Lernplans kannst Du Dich optimal vorbereiten. Ganz ohne Stress oder Zeitdruck. Hier erfährst Du, wie man einen effektiven Lernplan erstellt.

Lohnt sich ein Lernplan wirklich?

Es kann ganz schön schwer sein, sich für die Mathearbeit zu motivieren. An dem Tag steht ein Geburtstag an und da könnte man etwas mit dem Partner machen. Und plötzlich sind es nur noch drei Tage bis zur Prüfung. Die Aussicht auf eine schlechte Note rückt näher und damit steigt auch der Stresspegel an. Wer sich rechtzeitig um die Planung bemüht, kann über solche Probleme nur lächeln. Kleiner Beweis gefällig?

Die nächste Klausur gehst Du mit einem Lernplan an. Es sind nur vier Wochen bis zum Termin. Die ersten sieben Tage nutzt Du, um die Literatur zu sortieren. In der zweiten und dritten Woche verinnerlichst Du die Inhalte. Alle zwei Tage ist ein Kapitel vorgesehen, mit einem komplett freien Sonntag. In der letzten Woche wird der Stoffberg wiederholt. Falls es sich ergibt, können sich zwei Freunde an der Lerngruppe beteiligen. Gemeinsam kann man sich besser motivieren. Der Lernplan klingt deutlich angenehmer, als die letzten 48 Stunden durchzupauken. Oder wie siehst Du das? Zudem bleibt der Stoff im Langzeitgedächtnis hängen - ein wichtiger Vorteil für das Abitur oder die Modulprüfungen.

Lernplan erstellen

Bild Lehrbücher Teile den Stoff sinnvoll ein und nimm Dir eine Woche mehr Zeit, falls es sich um eine größere Prüfung handelt.

Nein, es gibt keinen ultimativen Lernplan. Jeder Mensch hat andere Ansprüche. Einige können sich drei Stunden am Stück konzentrieren, während andere alle 45 Minuten eine Pause benötigen. Manche Studenten prahlen damit, wie schnell sie eine Aufgabe erledigt haben. Die beste Lösung: Solche Aussagen einfach überhören. Setze diese Anleitung in die Tat um:

  1. Realistische Ziele setzen
    Denke darüber nach, wie lange du zum Lernen benötigst. Plane lieber eine Woche zu viel ein. Wenn Du früher fertig bist, kannst Du Deine Freizeit genießen. Andersrum ist purer Stress angesagt. Drei bis fünf Wochen sind eine gute Zeitspanne.
  2. To-Do-Liste definieren
    Zuerst folgt die Grobplanung: Was möchtest Du in einer Woche erreichen? Teile den Stoff sinnvoll ein und nimm Dir eine Woche mehr Zeit, falls es sich um eine größere Prüfung handelt.
  3. Pausen festlegen
    Kein Mensch kann vier Wochen am Stück arbeiten. Theoretisch klappt das schon, aber die Konzentration lässt nach fünf Tagen nach. Dann ist ein wenig Entspannung angesagt, um den Lern-Akku wieder aufzuladen.
  4. Tagespläne verfassen
    Um 9:00 Uhr beginnt die Lerneinheit - ohne Wenn und Aber. Lege klare Uhrzeiten fest, zu denen gelernt wird. Sei großzügig und plane größere Pausen ein. Manchmal dauert ein Kapitel länger und so verfügst Du über ausreichend Puffer.

Dieser Lernplan eignet sich für weniger stressige Prüfungsphasen. Stehen zwei oder mehrere Klausuren an, musst Du den Plan ein wenig umgestalten. Generell solltest Du die Fächer nicht zu sehr vermischen. Das bringt den Lernstoff durcheinander. Am Ende verlierst Du den Durchblick und vergisst ein wichtiges Kapitel. Lieber montags Mathe und dienstags Englisch. Plane eine komplette Klausur ein, bevor Du die nächste Prüfung einträgst. Statt einem Blatt Papier kannst Du einen virtuellen Kalender verwenden. Das Handy fängt an zu klingeln, sobald die nächste Einheit ansteht. Ein App hat den Vorteil, dass Du flexibel reagieren kannst. Bei einer unerwarteten Krankheit lässt sich die To-Do-Liste leicht korrigieren. Der Papierplan müsste komplett neu geschrieben werden.

Es kommt immer anders...

Grafik Tisch mit Lernutensilien Ein unordentlicher Schreibtisch kann auch dazu führen, dass das Lernen schwer fällt. (Einfach klicken zum Vergrößern).

Ein Problem, das sich beim Lernen ergibt: Du hast gerade das Buch zur Hand genommen und plötzlich ruft ein Kumpel an. In einer Stunde trifft man sich zum Fußball spielen. Mit dem Partner verhält es sich ähnlich. Ein gemeinsamer Ausflug ist schöner als der Büffelmarathon. Während den Lernphasen bleibt das Handy ausgeschaltet. Mach dem Partner klar, dass Du ungestört sein willst. Manche lassen sich von Hausarbeit ablenken. Sie nehmen den Staubsauger oder putzen das Fenster. Verbanne alle Störquellen aus dem Zimmer. Je effizienter Du lernst, desto mehr hast Du vom restlichen Tag.

Anreize - motiviert und besser arbeiten

Belohne Dich selbst

Sobald Du eine Aufgabe erledigt hast, solltest Du ein Häkchen setzen. Notiere einige Belohnungen, etwa wenn fünf Kapitel fertig sind. Dann hast Du einen komplett freien Abend verdient. Oder Du gehst mit dem Partner zum Italiener. Es gibt viele Ideen, wie man sich belohnen kann.

Selbstkontrolle ist wichtig

Ständige Kontrolle ist wichtig, um das Lerntempo korrekt einschätzen. Das Gedächtnistraining kann Dir beim Lernen von großen Stoffmengen helfen. Darüber hinaus musst Du Dich exakt an die To-Do-Liste halten. Nimmst Du Dir eine ungeplante Auszeit, fällt der Lernplan zusammen. Daher musst Du einen realistischen Plan erstellen.

Tipp: Joker & Lerngruppen

Bild Lerngruppe Einmal im Monat sollte man sich für die Fortschritte gemeinsam belohnen.

Tipp: Du darfst alle zwei Wochen einen Joker einsetzen. Als Belohnung wird eine Lerneinheit von 2 oder 3 Stunden auf einen anderen Tag verschoben. Eine Lerngruppe kann die Motivation erhöhen. Jeden Donnerstag um 16 Uhr werden die Ergebnisse besprochen. Die konkrete Uhrzeit hat den Vorteil, dass niemand unvorbereitet erscheinen möchte. Einmal im Monat sollte man sich für die Fortschritte gemeinsam belohnen.

Umgebungswechsel und Bewegung erleichtern das Lernen

Versuche die Lernumgebung zu wechseln. Manche können in einer Bibliothek besser lernen. Im Sommer lässt es sich wunderbar in der freien Natur pauken. Zudem kannst Du Dir während dem Ortswechsel ein wenig die Beine vertreten. Generell solltest Du während der Lernphase ausreichend Sport treiben. Wer den Körper vernachlässigt, kann sich schlechter konzentrieren.

Selbstdisziplin: Ziele setzen und erreichen

Meistens reicht es aus, einen Lernplan zu erstellen. Doch manchmal meldet sich der innere Schweinehund zu Wort. Koste es, was es wolle - aber man kann sich nicht motivieren. Hier solltest Du darüber nachdenken, was das Hindernis sein könnte. Wer früher aufstehen möchte, geht oftmals zu spät ins Bett. Routine ist der beste Weg zur Selbstdisziplin. Setze die Lerneinheiten möglichst zur gleichen Uhrzeit an. Und sei nicht flexibel. Wenn das Lernen um 9:30 Uhr beginnt, dann ist das die Startzeit.<7P>

Zudem solltest Du Deine Ziele visualisieren. Du studierst nicht zum Spaß, sondern weil Du etwas erreichen möchtest. Stell Dir die Ziele vor und umgebe Dich körperlich oder mental mit ihnen. Alternativ kannst Du mit Notizzetteln arbeiten. Ein Zettel wird erst abgehängt, sobald Du das Kapitel beendet hast. Der Lernplan ist ein echtes Erfolgsrezept. Bleibe realistisch und passen die Einheiten an Dein Leistungsvermögen an. So erweisen sich die To-Do-Listen als nützliche Helfer.

 

Jetzt Schreibtisch-Zubehör inserieren

 

  Twittern

 

Verwandte Ratgeber

Kleinanzeigen für Büro- & Schulbedarf

Bürodrehstuhl zu verkaufen in 29525
Bürodrehstuhl zu verkaufen

Bürodrehstuhl mit Armlehnen in anthrazit zu verkaufen. Keine Schrammen oder Gebrauchsspuren vorhanden. Der Bürodrehstuhl ist super bequem und eignet sich gut für das Home-Office oder ähnliche...

110€ VB

29525 Uelzen

08.05.2022

Mehr Kleinanzeigen für Büro- & Schulbedarf

 

Bildquellen:
Bild 1: © markt.de
Bild 2: © purplequeue / Fotolia.com
Bild 3: © markt.de
Bild 4: © stokkete / Fotolia.com