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Natendorf
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Pustefix-Seifenblasen

Ein einzigartiges Spiel: Seifenblasen machen

Mädchen mit Seifenblasen. Seifenblasen faszinieren Jund und Alt, durch ihre schönen Spiegelungen und Farben.

Es gibt wohl kaum Kinder, die sich der Faszination von Seifenblasen entziehen können. Und auch für Erwachsene ist es meist eines der Spielzeuge, welches den Kindern am häufigsten aus der Hand genommen wird, um selber ein wenig zu spielen. Die Gründe hierfür sind vielfältiger Art. Zum einen zwingen Seifenblasen zu unmittelbarer Aufmerksamkeit, denn von einer Sekunde auf die andere kann alles vorbei sein. Zum anderen gibt es in Sachen Farben kaum schönere Eindrücke als deren Spiel im Licht auf der zarten Oberfläche einer Seifenblase. Hinzu kommt die Leichtigkeit der Bewegung beim Schweben der Blase in einem leichten Wind. All dies führt dazu, dass Seifenblasen Generation um Generation von Kindern immer wieder erneut in ihren Bann ziehen.

Ein Spiel mit weit zurückreichender Tradition

Die Seife gehört zu den ältesten Erfindungen der Menschheit. Bereits die Sumerer verwendeten sie im dritten Jahrtausend vor Christus. Bereits in dieser frühen Hochkultur dürfte es aufgefallen sein, dass Seife in Verbindung mit Wasser jene Blasen langlebiger macht, die sich bei einer Erschütterung des Wassers ergeben. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es dann immer mehr zur Mode, eben diese Blasen gewollt entstehen zu lassen. Hierzu wurde in einer Schüssel eine Seifenlauge angerührt. Das Aufblasen erfolgt dann unter Zuhilfenahme von Strohhalmen oder auch Meerschaumpfeifen. Entsprechend aufwändig gestaltete sich die Vorbereitung des Spiels mit Seifenblasen vor allem was das richtige Mischverhältnis von Seife und Wasser betraf. Außerdem war zu deren Erzeugung besonderes Geschick im Umgang mit Strohhalm bzw. Pfeife erforderlich. Dies änderte sich erst in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs. Zu dieser Zeit schlug sich der Chemiker Dr. Rolf Hein im Nahe Tübingen gelegenen Kilchberg mit der Produktion von Waschmittel durch. Den Vertrieb übernahm er selber und entsprechend klein waren Verkaufsgebiet und Produktionsmengen. Allerdings stellte er im Laufe seiner Experimente mit verschiedenen Zusammensetzungen fest, dass eine seiner Formeln Seifenblasen von beachtlicher Langlebigkeit erzeugte. Dies war der Startschuss der Firma Pustefix, welche in den kommenden Jahrzehnten mit ihren Produkten den Weltmarkt erobern sollte.

Ein fix und fertiges Spielzeug

Bild Kind macht Pustefix Seifenblasen. Der speziell von Pustefix entwickelte Blasring, vereinfacht das Seifenblasen machen und brachte der Firma einen großen Erfolg.

Rolf Hein intensivierte nicht nur seine Experimente in Bezug auf die perfekte Seifenblasenmischung sondern machte sich außerdem darüber Gedanken, wie sich das Spiel mit den Seifenblasen vereinfachen ließ. Daher füllte er sein fertiges Präparat in Dosen und versah deren Deckel mit einem Blasring an einem Stiel. Auf diese Weise entfielen lange Vorbereitungen und auch langes Üben. Denn seine Mischung machte das Erzeugen von Seifenblasen im Wortsinne kinderleicht. Denn plötzlich musste man nicht mehr vorsichtig in einen Strohhalm blasen, sondern konnte verschieden kräftig pusten, um entweder eine große oder eine Vielzahl kleinerer Seifenblasen zu erzeugen. Alternativ genügte es auch, den gefüllten Blasring einfach durch die Luft zu wirbeln. Dadurch konnte plötzlich jeder zu jeder Zeit Seifenblasen machen. Entsprechend groß war der unmittelbare Erfolg, welcher bis heute anhält. Denn noch immer ist das Unternehmen mit den blauen Dosen und dem Bären drauf in . Tübingen beheimatet und weiterhin in Familienhand. Die Firma ist nicht nur Marktführer, sondern hat in den vergangenen Jahrzehnten auch eine Reihe von Konkurrenten überlebt. Der Enkel des Gründers Frank Hein sagte 2010 in einem Interview mit dem Tübinger Tageblatt, dass es auf dem europäischen Markt inzwischen nur noch einen Mitbewerber gäbe. Die kleinen Dosen mit dem Bär sind deshalb mehr oder weniger zu einem Synonym für Seifenblasen an sich geworden.

Sind Seifenblasen gesundheitlich unbedenklich?

Hierzu lässt sich sagen: es kommt darauf an. Wer Seifenblasen auf die althergebrachte Weise erzeugt und seine Laugen selber mischt, sollte möglichst genau darauf achten, dass Kinder nicht aus Versehen davon trinken. Bei Pustefix verhält es sich so, dass es bei einem Hinunterschlucken zu keinen gesundheitlichen Komplikationen kommt. Denn als Hersteller von Kinderspielzeug achtet das Unternehmen in besonderer Weise auf die Sicherheit seiner Produkte. Dies gilt auch und in besonderer Weise für die verwendete Seifenblasenmischung. Diese ist harmlos und ungiftig und, da Seifenblasen gerne im Freien verwendet werden, außerdem in umweltverträglicher Weise biologisch abbaubar. Umgekehrt laden Geruch wie Geschmack in aller Regel zu keinen wiederholten Kostproben ein. Wenn überhaupt wird die Seifenblasenmischung praktisch immer nur in kleinen Mengen verschluckt. Alles was es für Eltern dann zu tun gibt ist, den schlechten Geschmack wieder aus dem Mundraum zu vertreiben, ehe das Spiel mit den Seifenblasen fortgesetzt wird. Auch sonst sind alle Komponenten von der Dose bis zum Blasring auf ihre Unbedenklichkeit überprüft und in entsprechend kindgerechter Weise hergestellt. Mit Seifenblasen kannst Du Deine Kinder deshalb tatsächlich jederzeit bedenkenlos spielen lassen.


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Bild 1: © Pixabay.com / dagon_
Bild 2: © Pustefix