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s.Oliver - Eine deutsche Modemarke auf Erfolgskurs

Bild s.Oliver Logo Der gelernte Karosseriebauer Bernd Freier eröffnete 1969 die erste Modeboutique mit dem Namen Sir Oliver.

Im Jahr 1969 wurde im unterfränkischen Rottendorf die Modefirma s.Oliver gegründet. Mit der Gründung ging auch die Eröffnung des ersten Ladenlokals in Würzburg einher. Innerhalb weniger Jahre konnten weitere Absatzstandorte aufgebaut werden. Mittlerweile arbeiten weltweit etwa 7000 Menschen für das Unternehmen. Der Jahresumsatz betrug zuletzt etwa 1,5 Milliarden Euro. Der Konzern hat sich auf die Modeherstellung für Kinder, Frauen sowie Männer spezialisiert. Das eigentliche Sortiment wird von s.Oliver in vier unterschiedliche Produktkategorien unterteilt, um verschiedene Zielgruppen mit dem Warenangebot anzusprechen. s.Oliver Casual, QS by s.Oliver, Selection by s.Oliver sowie Triangle by s.Oliver decken die Nachfrage der Kunden. Die Casual-Linie bedient vor allem die Freizeitkleidung der Menschen, die dem Trend der Zeit folgen möchten. Die Schnitte sind legere, die Farben mitunter bunt. Diese Produktgruppe macht den wesentlichen Bestand des Unternehmens aus. Ebenso erfolgreich ist die Kategorie QS. Mit solchen Modeartikeln sollen junge Menschen angesprochen werden. Stilvolle und konservative Kunden sollen indes über die Selection-Linie angesprochen werden. Triangle by s.Oliver entfernt sich vom Standardmaß und bietet auch übergroßem Menschen gepflegte Mode. Neben den eigentlichen Modeartikeln werden auch Accessoires und sogar einige Duftkreationen offeriert.

Die Qualitätseigenschaften der Modemarke s.Oliver

Insgesamt genießt die Modekette einen guten Ruf, der auf die gute Verarbeitung und die modischen Trends zurückzuführen ist. Im Jahr 2010 musste s.Oliver derweil Kritik von Seiten der Journalisten hinnehmen. Diese hatten aufgedeckt, dass innerhalb der Firmenstruktur einige Arbeitnehmer für etwa 6,50 Euro / Stunde arbeiten mussten. Das Unternehmen rechtfertigte diese Politik mit den profitablen Aufstiegschancen. Je länger ein Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden ist, desto höher fällt der Bruttostundenlohn aus. Die maximale Obergrenze liegt bei 10 Euro / Stunde. Weiterer Kritikpunkt ist, dass s.Oliver bis heute keinen Betriebsrat gegründet hat, obgleich mehr als 5500 Mitarbeiter alleine in Deutschland tätig sind. Dies widerspricht der gesetzlichen Schutzfunktion, die Arbeitnehmer haben es schlussendlich schwer, die Entscheidungen des Unternehmens zu hinterfragen und im Kollektiv zu agieren. Zu Werbezwecken engagiert s.Oliver gerne bekannte Persönlichkeiten. Besonders Sportler oder Musiker standen schon für das Unternehmen vor der Kamera. Positiv fällt die Firma durch ihr ansehnliches Sozialsponsoring auf. Regelmäßig werden Geld oder einzelne Warenbestände für wohltätige Zwecke gestiftet.

Die Qualität der Modewaren

s.Oliver hat sich stets darum bemüht, die eigenen Produkte einem gehobenen Qualitätsstandard anzupassen. Die Lebensdauer der Produkte ist vergleichsweise hoch. Signifikante Schwierigkeiten werden allerdings bei der Analyse der Naht deutlich. Dies entspricht einem wesentlichen Kriterium der Massenproduktion. s.Oliver fertigt die Waren in einer großen Menge, so dass vor allem die Verarbeitungszeit der einzelnen Modeprodukte minimiert wird. Entsprechende Fehler lassen sich indes durch geschickte Nähkunst umgehen. s.Oliver selbst bietet diesen Service nicht an, so dass Betroffene entweder selbst oder bei einem Schneider um Rat suchen sollten. Dennoch sind die Produkte der Modemarke sehr robust und halten auch über einen langen Zeitraum das, was das Unternehmen in seinen Werbekampagnen letztendlich verspricht.

 

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