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Autofahren im Sommer: 10 Tipps gegen die Sommerhitze am Steuer

Autofahren im Sommer Steigende Temperaturen im Sommer machen es vielen Autofahrern schwer.

Die heißen Tage des Sommers können für Autofahrer überaus unangenehm werden: Das Fahren in einem aufgeheizten Wagen beschleunigt den Herzschlag, fördert Schweißausbrüche und verursacht zudem Nervosität oder gar Aggressionen. Was die Profis der Automobilbranche für die heißen Sommermonate kundtun und an Tipps verraten, haben wir für Sie nachfolgend zusammengefasst.

  1. Hitzestress

    Bei vielen Autofahrern rufen extreme Temperaturen enormen Stress hervor: Sie fühlen sich angespannt, das Herz schlägt schneller als normal und der Schweiß fließt in Strömen. Das Körpergefühl schlägt dabei schnell auf die allgemeine Stimmung über. Resultate sind Nervosität und Aggressivität, wodurch die Gefahr von Fahrfehlern steigt. Unter Experten ist die Meinung verbreitet, dass Fahrer in überhitzten Wagen ein ähnliches Risiko wie betrunkene Personen darstellen.
    Tipp: Öffnen Sie (bei fehlender Klimaanlage) die Fenster, atmen Sie tief ein und machen Sie während der Fahrt Pausen. Irrationalität am Steuer hat noch niemanden geholfen.
  2. Unfallgefahr

    Statistiken zufolge erhöht Hitze die Unfallgefahr: Nach repräsentativen Untersuchungen steigt bei einer Wärmebelastung von ca. 27 Grad die durchschnittliche Unfallgefahr innerhalb von Ortschaften um sechs Prozent an. Ab 32 Grad steigt der Wert auf 13 Prozent, ab 37 Grad gar 33 Prozent. Betroffen sind insbesondere Autos, die über keine Klimaanlage verfügen oder in denen diese ausgeschaltet ist.
  3. Lebensgefahr für Kinder & Tiere

    Auf vielen Parkplätzen bietet sich im Sommer auf ein trauriges Bild: Kinder oder Hunde werden im Auto gelassen, weil der Fahrer fix eine Besorgung macht. Hier lauern jedoch erhebliche Gefahren für die Zurückgebliebenen: Lassen Sie Kinder oder Tiere niemals in der Sommerhitze im verschlossenen Auto zurück, da die schnell ansteigenden Temperaturen lebensbedrohliche Folgen für die Insassen haben können. Bei direkter Sonneneinstrahlung heizt sich ein Automobil in der Regel pro Minute um ein Grad auf. Bei Außentemperaturen von 30 Grad sind im Innenraum in kurzer Zeit 70 Grad und mehr erreicht.
    Tipp: Wenn Sie kurz in einen Laden huschen, sollte die Zeit ein bis drei Minütchen nicht überschreiten. Sorgen Sie zudem für Luftzufuhr – mittels Klimaanlage oder heruntergelassenem Fenster. In der Regel sollten Sie diese Situation jedoch dringendst vermeiden.
Bild Hund im Auto Hunde und Kinder sollten Sie wegen der Gefahr eines Hitzschlags im Sommer nicht allein im Auto lassen.
  1. Parken

    Ein altbewährter Trick ist das Parken im Schatten. Wer das Einsteigen in ein aufgeheiztes Auto umgehen möchte, positioniert sein Auto in einem schattigen Plätzchen. Beachten Sie, dass die Sonne wandert – selbiges gilt entsprechend für den Schatten.
    Tipp: Wählen Sie den Parkplatz entsprechend der Tageszeit, sodass Ihr Auto zur geplanten Abfahrt im Schatten verweilt.
  2. Hitzeschutz

    Bislang existiert kein vollkommener Hitzeschutz für Fahrzeuge. Jedoch können Sie im Fachhandel spezielle Alumatten oder auch Pappen erwerben, die sich an den Scheiben des Wagens anbringen lassen und ein bisschen Linderung gegen die Hitze erwirken.
    Tipp: Falls es mit einem schattigen Parkplatz nicht klappt, schützen spezielle Alumatten oder Matten aus Pappe an den Scheiben beim Parken den Innenraum gegen direkte Sonneneinstrahlung und vermindern etwas die Temperatur im Innenraum.
  3. Lüften, lüften, lüften

    Das Zauberwort im Hochsommer lautet: Lüften. Um einen aufgeheizten Innenraum erträglicher zu machen, müssen Sie Frischluft zuführen. D. h. Türen aufreißen und die Luft zirkulieren lassen! Die angestaute Hitze kann auf diese Weise entweichen.
  4. Achtung Zugluft

    Nach unten gekurbelte Fenster sind ein bewährtes Mittel, mit der Sommerhitze umzugehen. Aber Achtung: Schnell entsteht Zugluft, die sich negativ auf die Gesundheit der Insassen niederschlagen kann. Eine Ohrenentzündung, steifer Nacken oder Erkältung sind häufige Folgen. Außerdem bedeuten offene Fenster eine erhöhte Geräuschbelastung, die beim Fahrer in Stress münden kann.
    Tipp: Vermeiden Sie gerade bei längeren Fahrten permanent offen stehende Fenster. Lüften Sie stoßweise. Bestenfalls halten Sie ab und an und öffnen die Autotüren, um der frischen Luft den Weg ins Wageninnere zu ebnen.
Cabrio fahren Im Cabrio können sowohl Zugluft als auch Sonne gefährlich werden.
  1. Pausen

    Hitze bedeutet Stress und Belastung für Fahrer und Mitfahrer. Um dies zu umgehen, sollten Sie regelmäßige Pausen einlegen. Dies gilt insbesondere für längere Fahrten. Zudem wirken sich Dehn- oder Streckübungen positiv auf das Körpergefühl aus und sorgen so für eine entspannte Weiterfahrt.
    Tipp: Kontinuierliche Pausen sowie Dehnübungen sorgen auf langen Strecken für ein ausgeglichenes Körpergefühl.
  2. Tanken mit Taktik

    Füllen Sie den Tank im Sommer nicht bis zum Rand. Diesem Ratschlag liegt die physikalische Tatsache zugrunde, dass sich Kraftstoff bei hohen Temperaturen ausdehnt und oftmals über die Tankentlüftung entwicht. So entsteht die Gefahr der plötzlichen Entzündung. Füllen Sie entsprechend weniger Benzin in den Tank.
    Tipp: Bei Hitze dehnen sich 50 Liter Kraftstoff um etwa einen Liter Volumen aus.
  3. Flüssigkeit

    Was im Sommer für die Allgemeinheit gilt, ist auch für Autofahrer die oberste Maxime: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ein absolutes Muss! Autofahrer sollten jedoch nicht nach eiskalten Getränken greifen. Kühle Erfrischungsgetränke haben aufgrund des hohen Temperaturunterschieds einen erneuten Schweißausbruch zur Folge, und das bedeutet weiteren Flüssigkeitsverlust. Entgegen der Vermutung stellen warme Getränke eine gute Alternative dar.
    Tipp: Verzichten Sie auf Kaffee und schwarzen Tee und nehmen Sie Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder Kräutertee mit auf Ihre Reise.

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