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Serengeti-Katze: Wesen, Körperbau und Haltung

Kurzinfo:

Ursprung Kalifornien, USA
Fellfarben Schwarz, silber
Besonderheiten Braucht Auslauf, keine reine Stubenkatze
Gewicht Kater zwischen 5 und 7 kg;
weibliche Katze zwischen 3,5 und 5,5 kg
Schulterhöhe Bis zu 45 Zentimeter
Lebenserwartung Ca. 14 Jahre
Rassestandard Vorläufige neue Rasse,
die im Zuchtbuch registriert ist
und bei Ausstellungen gezeigt werden darf
Rasseportrait Serengeti Das Temperament der Serengeti ist nur schwer zu bändigen. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Geschichte und Ursprung der Serengeti-Katze

Die Serengeti Katze stammt ursprünglich aus den USA. Es handelt sich um eine Züchtung, die aus dem Orientalische Kurzhaar und der Bengal-Katze hervorgegangen ist. Erst zu Beginn der 1990er Jahre kam die Katzenrasse nach Deutschland. Somit handelt es sich um eine noch recht junge Katzenrasse, die sich aus Expertensicht immer noch in der Züchtung befindet. Die Rasse blickt auf wilde Vorfahren zurück. Daher hat sie ihr lebhaftes Temperament geerbt.

Katze für erfahrene Halter

Die Serengeti-Katze ist kein Tier, dass Du wählen solltest, wenn Du Dich mit Katzen noch nicht so gut auskennst oder das erste Mal eine Katze kaufen möchtest. Die Katzenrasse ist in ihrer Haltung anspruchsvoll. Wenn Du unbedingt eine Serengeti-Katze haben möchtest, obwohl Dir die Erfahrung fehlt, brauchst Du am Anfang sehr viel Zeit und Geduld. Auch die Hilfe eines erfahrenen Züchters ist empfehlenswert, wenn Du schnell in Deine neue Aufgabe hereinwachsen möchtest. Hattest Du schon Katzen und kannst auf eine gewisse Erfahrung zurückblicken, wird Dir die erste Zeit mit Deiner Serengeti-Katze leichter fallen. Die Serengeti-Katze blickt in ihrem Stammbaum auf Wildkatzen verschiedener Rassen zurück. Dies macht sie nicht automatisch gefährlich. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn die Serengeti ist eine sehr liebevolle Katze mit einem mitunter überschäumenden Temperament. Ab und zu musst Du es im Zaum halten, was eine Herausforderung ist, aber auch viel Spaß macht.

Ist die Katze auch für Familien geeignet?

Die Katze spielt gern. Sie ist verschmust und anhänglich. Wenn Du Kinder hast, ist diese Rasse eine gute Wahl. Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr Euch für das Zusammenleben Zeit gebt. Das lebhafte Tier kann mit viel Geduld Regeln lernen und nimmt die Kleinsten als Spielkamerad gern an. Wenn Du allein oder mit Deinem Partner zusammenlebst, ist die Serengeti-Katze ein treuer Gefährte. Es wird Dir mit ihr nie langweilig werden. Sie ist immer zu Spielen aufgelegt und wird dich mit ihrem Temperament immer wieder begeistern. Suchst Du ein Tier, das Freude macht und auch ein bisschen Stimmung in den Alltag bringt, dann ist die Serengeti-Katze genau die richtige Wahl.

Wichtige Eigenschaften der Katze

Serengeti Katze Die Serengeti hat viel Energie und ist eine echte Wasserratte.

Im Gegensatz zu anderen Rassen liebt die Serengeti-Katze das Wasser. Sie tollt gern im Nassen herum. Dies macht sie zu einem idealen Spielgefährten für Kinder, die in den Sommermonaten im Plantschbecken spielen. Wenn Du nah an einem See wohnst, kannst Du die Katze zu Ausflügen mitnehmen und sie wird es Dir danken. In der kalten Jahreszeit findest Du die Serengeti-Katze am liebsten in der Nähe der Heizung oder eines Kaminofens. Dies kann mit ihrer Herkunft zusammenhängen, denn die Serengeti-Katze kam aus dem warmen Kalifornien nach Europa. Es ist wichtig, dass Deine Katze ihr Plätzchen in der Nähe eines wärmeren Ofens bekommt. Sie braucht es, um sich wirklich wohl zu fühlen.

Wesen der Serengeti-Katze

Die Katze zeichnet sich durch eine sehr starke Lebhaftigkeit aus. Du wirst an manchen Tagen das Gefühl haben, als könntest Du das Tier gar nicht bändigen. Wenn Du Dich für die Aufnahme einer Serengeti-Katze entscheidest, wirst Du schnell merken, dass die Tiere sehr anhänglich und liebebedürftig sind. Sie finden schnell Anschluss an die Familie und sind im Gegensatz zu anderen Rassen überhaupt nicht scheu. Dies gilt nicht für den Fall, dass Du eine junge Katze in Deine Familie aufnimmst. Auch ältere Serengeti-Katzen finden sehr schnell Anschluss und werden Dir schon nach kurzer Zeit ihre Anhänglichkeit zeigen. Sie schmusen gerne und sind Dir über viele Jahre ein treuer Weggefährte.

Körperbau und optische Erscheinung

Mit einer Schulterhöhe von bis zu 45 Zentimetern gehört die Serengeti-Katze zu den größeren Katzen. Dies gilt insbesondere, wenn Du Dich für einen Kater entscheidest. Die ausgewachsenen Tiere können bis zu sieben Kilogramm wiegen. Die Kätzin ist mit einem Gewicht von bis zu 5,5 Kilogramm etwas leichter. Die Rasse zeichnet sich durch ihre langen und kräftigen Beine, den langen, sehr schlanken Schwanz und die runden Augen aus. Besonders charakteristisch ist das Gesicht, das im Vergleich zu dem eher wuchtigen Körper sehr zierlich anmutet. Die Ohren können bei der ausgewachsenen Katze die Größe des Gesichts haben. Sie verlaufen nach oben hin spitz, wobei die Spitze leicht abgerundet ist. Die Ohren geben der Katze eine aufmerksame und wache Optik. Du hast den Eindruck, als will Dein Tier alles wissen und hört immer aufmerksam zu. Das Fell der Serengeti-Katze ist kurz und pflegeleicht. Dennoch ist es sehr dick. Die Fellzeichnung ist getupft. Echte Serengeti-Katzen haben ein schwarz-silberfarbenes Fell, das leicht glänzt. Außerdem ist ein lohfarbener, gelber oder goldener Grundton mit schwarzen oder dunkelbraunen Flecken erlaubt.

Die richtige Haltung

Die Haltung ist recht anspruchsvoll, weil die Katze ein ausgesprochen hitziges Temperament besitzt. Die lebhafte Art des Tieres ist Grund dafür, dass die Katze viel Auslauf bekommen sollte. Ideal ist es, wenn Du einen Garten hast, wo Dein Liebling herumtollen kann. Die Katze ist groß, kräftig und braucht viel Auslauf. Sie springt und klettert für ihr Leben gern. Du solltest ihr in Deinem Haus die entsprechenden Möglichkeiten bieten, damit sie sich rundum wohlfühlen kann. Sie kann auch in der Wohnung gehalten werden, aber dann ist es von Vorteil, wenn Du wenigstens einen größeren Balkon hast. Auch große Räume, in denen viel Platz zum Spielen und Toben ist, bieten der Katze ideale Lebensbedingungen. Hast Du hingegen nur eine sehr kleine Wohnung oder bewohnst Du Dein Zuhause mit mehreren Personen und verspürst mitunter Platznot, solltest Du Dich lieber für eine andere Rasse entscheiden. Du tust Dir selbst und Deiner Katze kein Gefallen, wenn nicht genügend Auslauf vorhanden ist.

Die Erziehung der Katze

Serengeti Kitten Serengeti Kitten sind anhänglich, wollen aber auch beschäftigt werden.

Wichtig ist, dass Du Geduld mit der Katze hast. Sie lässt sich in einem gewissen Maße erziehen. Katzen haben im Gegensatz zum Hund letztlich doch ihren eigenen Kopf. Dies trifft auch für die Serengeti-Katze zu, denn sie lässt sich nicht so gern bändigen. Wenn Du Dir jedoch Zeit nimmst, um Dich mit ihr zu beschäftigen und wenn Du ihr den Auslauf lässt, den sie brauchst, wirst Du am Temperament der Katze viel Freude haben.

Die Pflege der Serengeti-Katze

Eine besondere Pflege ist nicht nötig. Das Fell ist zwar sehr dicht, aber auch angenehm kurz, sodass Du in die Fellpflege nicht viel Aufwand stecken musst. Aufgrund ihrer Größe hat die Serengeti-Katze einen ausgesprochen guten Appetit. Da sie das Wasser liebt, wird es Dir immer wieder passieren, dass sie mit ihrem Trinknapf intensiv spielt.

Wenig erforschte Katzenrasse

Grundsätzlich handelt es sich bei der Serengeti-Katze um eine noch sehr junge und seltene Katzenrasse, die in Europa noch keine große Verbreitung hat. Deshalb wird sie oftmals auch nicht beim Züchter nebenan angeboten. Es kann sein, dass Du längere Wege in Kauf nehmen musst, wenn Du eine Serengeti-Katze halten möchtest. Aufgrund ihres seltenen Vorkommens ist die Rasse noch nicht endgültig erforscht. Bei der TICA gilt die Rasse als "neu und vorläufig".

Die Zucht der Serengeti-Katze

Wenn Du Dich für den Kauf und vielleicht auch für die Zucht der Katzenrasse entscheidest, darfst Du diese jedoch schon vorstellen und im Zuchtbuch eintragen lassen. Dies ist ausdrücklich erlaubt. Erstmals wurde die Serengeti-Katze unter dem Zwingernamen Kingsmark von der kalifornischen Züchterin Karen Sausman im Jahre 1994 vorgestellt. Das Zuchtziel ist aktuell noch nicht erreicht, weswegen sich die Katzenrasse offiziell noch in der Entwicklung befindet. Die Rasse ist auf die Bengal-Katze und auf das Orientalische Kurzhaar zurückzuführen. Diese Vorfahren geben der Katze ihr exotisches Aussehen und das überschäumende Temperament. Bei guter Pflege bleibt die Katze lange gesund. Eine besondere Anfälligkeit für Krankheiten ist nicht bekannt. Dies kann aber auch darauf zurückzuführen sein, dass die Rasse noch sehr jung ist und viele Züchter sie noch gar nicht in ihr Programm aufgenommen haben. Aus diesem Grund fehlen detaillierte Analysen, wie sie von anderen Rassen, die älter und bekannter sind, bereits vorliegen.

Katzenrassenstandard

Allgemein Größe Groß (Schulterhöhe bis zu 45 cm)
Gewicht  Katzen 3,5 bis 5,5 kg; Kater 5 bis 7 kg
Kopf Form Schlankes, im Vergleich zum Körper zierliches Gesicht
Nase Kleine Nase und sanft geschwungene Backen
Kinn Wenig ausgeformtes Kinn
Ohren Form Im Vergleich zum Gesicht sehr große Ohren (maximal so groß wie der gesamte Kopf; spitze, leicht abgerundete Ohren
Platzierung Ohren stehen weit nach oben
Augen Form Runde, große Augen
Farbe Kupferne oder goldene Farbe; mitunter grüne Farbe, die nicht so beliebt ist
Körper Struktur Mittelgroß, schlank, sehr kräftig und stark
Beine   Sehr lange Beine mit kräftige Beinmuskulatur
Pfoten Runde Pfoten
Schwanz   Langer Schwanz mit sehr schlanker Gestalt
Fell Struktur Sehr dickes Fell mit gleichmäßiger Struktur, wenig Unterwolle und kurzen Haaren
Farbe Getupfte Struktur; Farbe schwarz oder silber bzw. schwarz und black-smoke; auch erlaubt ist ein lohfarbener, gelber oder goldener Grundton mit schwarzen oder dunkelbraunen Flecken

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