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Motorrad-Ratgeber

Enduro – Vielseitige Maschinen aus dem Hause namhafter Markenhersteller

Der Begriff Enduro ist eine Zusammensetzung aus dem englischen Begriff Endurance für Ausdauer und dem spanischen Wort für hart, duro. Diese geländegängigen Motorräder mit Straßenzulassung werden unter anderem von den Herstellern Yamaha, Honda, BMW, Suzuki und Kawasaki produziert. Man unterscheidet dabei zwischen Sportenduros, Allroundenduros, Ralleyenduros und Reiseenduros.

Mit Enduro auf ausgebauten Straßen und im unwegsamen Gelände unterwegs

Das Besondere an Enduros sind ihre grobstolligen Reifenprofile und langen Federwege. Obwohl sie damit besonders für Geländecross geeignet sind, besitzen sie alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, um auch im Straßenverkehr zugelassen zu sein. Die Fahrwerke der Maschinen sind vergleichbar mit den Maschinen im Motocross, konzentrieren sich aber verstärkt auf Ausdauer anstatt auf hohe Leistungsfähigkeit. Die Auspuffanlage ist im Vergleich zu reinen Straßenmotorrädern höher gelegt, um im Offroadbereich keine Behinderung darzustellen. Die hohe Sitzposition durch die langen Federwege kann kleinen Fahrern Probleme bei der Stabilität im Stand bereiten. Während der Fahrt ist es möglich, die Knie bequem anzuwinkeln. Die Sport- oder Hartenduros haben im Wesentlichen den ursprünglichen Charakter von Wettkampfmaschinen beibehalten. Das Motorrad wurde lediglich durch zusätzliche Installationen wie Lichtanlagen und ein angepasstes Fahrwerk für den Straßenverkehr tauglich gemacht. Auch die Ralleyenduros entsprechen weitgehend den Wettbewerbsenduros, sind aber durch ein größeres Tankvolumen und ein entsprechend verstärktes Fahrwerk an den Gebrauch für Langstrecken angepasst. Im Gegensatz dazu wurden an den Reiseendurso zahlreiche Modifikationen vorgenommen, die einen gewissen Komfort bieten und sie für längere Strecken auf Straßen geeignet machen. So besitzen diese Maschinen unter anderem einen größeren Tank, einen kürzeren Federweg, Windschutz oder die Möglichkeit, Stauraum für Gepäck zu schaffen. Unter Umständen wird durch die zusätzlichen Features die Geländefähigkeit der Reiseenduros stark eingeschränkt. Mit den Allroundenduros wurden Motorräder mit vielseitiger Einsetzbarkeit geschaffen. Mit ihnen können sowohl die Straßen als auch abseitige Wege problemlos befahren werden. Sie bieten durch Gepäckträgersysteme und die Möglichkeit, eine zusätzliche Person mitnehmen zu können eine hohe Alltagstauglichkeit.

Unschlagbare Powerpakete im Wettkampf mit großer Ausdauer

Den Grundstein für die Bezeichnung Enduro legte Yamaha mit seinem 1975 produzierten Motorrädern der XT 500-Großserie. Diese trugen als Erste die Aufschrift Enduro und prägten somit den heutigen Namen dieser Motorradklasse. Enduromaschinen können sich heute im Wettkampf auf schwierigen Strecken behaupten und zeigen sich besonders auf steilen, schlammigen und sogar überschwemmten Böden extrem einsatzfähig. Dennoch erfreuen sich besonders die vielseitigen Reiseenduros heute größter Beliebtheit.

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