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Welche Wassersportarten gibt es?

Grafik Wassersportarten Wasser hat seit jeher eine besondere Anziehungskraft auf uns Menschen. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Wasser wirkt auf uns eine magische Anziehungskraft aus. Ganz egal, ob es darum geht, regelmäßig einige Bahnen zu schwimmen oder man im Pool lieber einer Ballsportart frönt, Wasser erfrischt Körper, Geist und Seele und verbessert nachweislich die Kondition. Dabei müssen wir uns bei einer der beliebten Wassersportarten längst nicht nur auf den Sommer begrenzen. Das Ausüben von Wassersportarten wie Schwimmen, Wasserball & Co. ist heute dank einer Vielzahl von Schwimmbädern oder Hotels beziehungsweise Wellnesseinrichtungen mit eigenem Pool ebenfalls in der kalten Jahreszeit möglich.

Welche Wassersportarten gibt es eigentlich?

In dem Zusammenhang stellt sich schnell die Frage, welche Wassersportarten es eigentlich außer den bereits genannten noch so gibt. Laut Definition sind unter dem Begriff Wassersport alle Sportarten zu verstehen, die in oder auf dem Wasser ausgeübt werden können. Alle genannten Wassersportarten außer Kitesurfen sind olympische Disziplinen.

Aufzählung der bekannten Wassersportarten:

  • Schwimmen
  • Turmspringen
  • Synchronschwimmen
  • Wasserball
  • Rudern
  • Segeln
  • Kanurennsport
  • Kanusalom
  • Wasserski
  • Motorbootrennen
  • Kitesurfen
  • Wellenreiten
  • Sporttauchen
  • Aqua Fitness

Was man unter den einzelnen Wassersportarten genau versteht

Schwimmen

Bild Wassersportarten Schwimmen Beim Schwimmen bewegt man sich mit regelmäßiger Arm- und Beinbewegung fort.

Schwimmen bezeichnet eine Sportart, bei der sich Sportler oder Laien mit regelmäßigen Bewegungen der Arme und Beine fortbewegen. Es gibt mehrere Schwimmarten wie Brust- und Rückenschwimmen, Delphin oder Kraulen. Bei Wettkämpfen treten mehrere Schwimmer gegeneinander an. Es wird in Bahnen geschwommen. Beginn ist fast immer ein Kopfsprung ins Wasser. Gewinner ist, wer zuerst das Ziel erreicht.

Turmspringen

Beim Kunst- oder Turmspringen springen Sportler und Laien von einem Turm ins Wasser. Es gibt Springtürme, die drei, fünf oder sogar zehn Meter hoch sind. Das Springen geschieht durch Drehungen oder Saltos. Gewinner bei Wettkämpfen ist, wer fehlerfrei und in der kürzesten Zeit ins Wasser gelangt. Bei Laien sehr beliebt ist beim Turmspringen die sogenannte Arschbombe.

Synchronschwimmen

Unter der Wassersportart Synchronschwimmen ist ein reiner Frauensport zu verstehen, weil nur Frauen in der Lage sind, sich dank ihres Körperbaus länger auf dem Wasser zu halten. Synchronschwimmen wird gern als Wasserballett bezeichnet. Mehrere Schwimmerinnen führen synchrone Bewegungen wie Drehungen, Abtauchen oder Aufeinanderzuschwimmen durch, die von oben betrachtet eindrucksvolle, gestalterische Bilder erzeugen.

Wasserball

Bild Wassersport Wasserball Wasserball ist ein Mannschaftsport und dem Hand- oder Basketball sehr ähnlich.

Wasserball ist ein Mannschaftssport, der ähnlich wie Hand- oder Basketball, über je ein Tor verfügt und bei dem die Mannschaften gegeneinander spielen. Gewinner ist die Mannschaft mit den meisten Toren. Wasserball wird ausschließlich im Wasserbecken gespielt.

Rudern

Beim Rudern bewegen Wassersportler Ruderboote ausschließlich durch körperliche Kraft. Man unterscheidet das Riemenrudern und das Skullrudern. Bei der ersten Ruderart wird der Riemen mit beiden Händen gehalten. Im Unterschied dazu wird beim Skullen in jeder Hand ein Skull gehalten. Ruderboote können verschieden lang sein. Das bedeutet, dass ein, zwei oder sogar acht Sportler im Ruderboot sitzen. Bei Wettkämpfen gewinnt die Mannschaft, die mit ihrem Ruderboot zuerst das Ziel erreicht.

Segeln

Segeln ist ein bei Sportlern und Laien gleichermaßen beliebter Sport. Dabei wird das Segelboot durch Windkraft auf dem Wasser bewegt. So leicht es aussehen mag, wenn Segelboote durch das Wasser gleiten, so schwierig ist es, Wendungen und Manöver auszuüben, gerade wenn das Wasser nicht ganz ruhig ist. Auch beim Segelsport gewinnt bei Wettkämpfen die Mannschaft, die zuerst das Ziel erreicht.

Kanurennsport

Der Kanurennsport wird mit einem Kanu auf dem Wasser ausgeübt. Dabei kommen vor allem stille Gewässer wie Flüsse mit geringer Strömung infrage. Gewinner ist der Sportler oder die Mannschaft, der oder die zuerst das Ziel erreicht.

Kanuslalom

Bild Wasserport Kanufahren Beim Kanurennsport fährt man meist auf stillen Gewässern wie Flüssen.

Unter der Sportart Kanuslalom versteht man einen Wassersport, bei dem der Sportler eine mit Markierungen versehene Strecke, meist ein schnell fließendes Gewässer, bewältigen muss. Die Markierungen dürfen bei Wettkämpfen nicht berührt werden. Als Fortbewegungsmittel kommt ein kleines Sportboot zum Einsatz. Gerudert wird mit nur einem Ruder.

Wasserski

Wasserski ist nicht nur bei Leistungssportlern, sondern ebenfalls bei Laien ausgesprochen beliebt. Beim Wasserski stehen die Sportler mit beiden Beinen auf Skiern. Sie halten sich an einer Haltestange fest, die mit einem Sportboot verbunden ist. Wird das motorisierte Boot in Bewegung gesetzt, fährt der Wassersportler auf den Skier durch das Wasser. Bei sehr schneller Fahrt springt der Sportler mit seinen Skiern in rhythmischen Bewegungen aus dem Wasser.

Motorbootrennen

Motorbootrennen bezeichnet eine Wassersportart, die im Unterschied zu anderen Wassersportarten mit einem motorisierten Boot durchgeführt wird. Motorboote, die für Motorbootrennen konzipiert sind, sind meist nicht sehr groß. Je größer die Geschwindigkeit, desto größer ist auch beim Motorbootrennen die Wahrscheinlichkeit, dass die Boote in regelmäßigen Intervallen leicht aus dem Wasser springen. Gewinner bei Wettkämpfen ist, wer zuerst das Ziel erreicht. Laien fahren Motorboot, um Spaß zu haben. Motorboote können verschieden groß sein. Viele Motorboote haben einen oder mehrere Räume im Innern.

Kitesurfen

Bild Wasserport Kitesurfen Beim Kitesurfen kann der Sportler verschiedene Kunststücke machen.

Beim Kitesurfen stehen die Sportler auf einem Board, das wie ein Surfbrett gestaltet ist. Im Unterschied zum normalen Surfen wird der Sportler beim Kitesurfen von einem Lenkdrachen gezogen. Der Sportler kann dabei verschiedene Kunststücke zeigen. Kitesurfen ist aktuell keine olympische Disziplin.

Wellenreiten

Basis der Wassersportart Wellenreiten ist das Surfen. Beim Wellenreiten surfen Wassersportler auf und mit einer großen Welle. Entstanden ist das Wellenreiten auf den Inseln Hawaiis. Immer mehr Laien weltweit finden Gefallen am Wellenreiten. Allerdings erfordert die Sportart einiges an Kondition, da die Wellen eine enorme Kraft entwickeln können.

Sporttauchen

Beim Sporttauchen bewegen sich Wassersportler unter Wasser. Das Sporttauchen wird auch als Streckentauchen bezeichnet. Gute Schwimmer können mehrere Bahnen tauchen, ohne zum Atmen an die Oberfläche zu müssen.

Aqua Fitness

Bild Wassersport Aqua Fitness Die leichte Bewegung im Wasser lockert Arme, Beine und Gelenke.

Das Aqua Fitness ist zwar keine Wassersportart im eigentlichen Sinn, hat sich jedoch in den letzten Jahren als festes Angebot in vielen Schwimmhallen etabliert. Gerade Ältere schätzen die sanften Bewegungen, die sie unter Wasser machen können, sehr. Die leichte Gymnastik lockert Arme, Beine und Gelenke und trägt so zu einem Mehr an Gesundheit und Wohlbefinden bei.

Die Kosten der Sportarten im kurzen Überblick

Geringe Kosten

Für die verschiedenen Wassersportarten müssen unterschiedliche finanzielle Mittel aufgewandt werden. Einige Wassersportarten kommen mit wenig Ausrüstung aus und sind deshalb auch für einkommensschwache Personen oder für Familien mit Kindern gut geeignet. Für andere Wassersportarten muss dagegen tiefer in die Tasche gegriffen werden. Schwimmen, Turmspringen, Synchronschwimmen und Wasserball sind vergleichsweise kostengünstig, weil es sich bei diesen um Mannschaftssportarten handelt beziehungsweise der Sport in Sportvereinen oder individuell durchgeführt werden kann. Die Kosten für Aqua Fitness werden unter bestimmten Voraussetzungen von der zuständigen Krankenkasse übernommen.

Hohe Kosten

Etwas anders gestaltet sich bei Sportarten wie dem Segeln, Kitesurfen, Wellenreiten, Motorbootrennen oder Sporttauchen. Bei diesen Sportarten ist eine eigene Ausrüstung notwendig, sofern man kein Profitsportler ist. Die Ausrüstungen wie Motor- und Segelboot, Surfbretter, Skier und Bekleidung kosten je nach Sportart schon einmal zwischen einigen Hundert Euro und mehreren Tausend Euro. Darin sind die Kosten für Mitgliedsvereine beziehungsweise Startkosten für Wettkämpfe noch nicht eingerechnet. Je nach Sportart und Verein kommen auf die Sportler dann noch einmal verschieden hohe Kosten zu.

Welche Ausrüstung benötigt man für die einzelnen Sportarten?

Bild Wassersport Ausrüstung Bei Sportarten wie Wellenreiten oder Wasserski benötigt man einen Neoprenanzug.

Für die verschiedenen Wassersportarten wird unterschiedliche Ausrüstung benötigt. Am einfachsten gestaltet sich dies beim Schwimmen, Sporttauchen, Turmspringen sowie bei den Mannschaftsportarten wie dem Wasserball. Hier genügt es, über Badehosen beziehungsweise Badeanzüge zu verfügen. Beim Kitesurfen, Segeln, Wellenreiten oder Wasserski benötigen Sportler wasserdichte Neoprenanzüge sowie Boards beziehungsweise Skier. Beides sollte eine ausgezeichnete Qualität aufweisen. Gute Markenware ist nicht gerade preiswert.

Welche Kurse gibt es?

Deutschland verfügt über ein flächendeckendes Netz, wenn es darum geht, die verschiedenen Wassersportarten auszuüben. Dabei ist es ganz egal, welcher Altersgruppe man angehört und ob man Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi ist. Für die ganz Kleinen gibt es bereits ab dem Kindergartenalter die Möglichkeit, in der örtlichen Schwimmhalle das Schwimmen zu erlernen. In der Schule wird das Schwimmenlernen sogar zur Pflicht. Sportverbände in der Heimatstadt und regionale Sportverbände bieten verschiedene Wassersportarten an. Ebenfalls möglich ist es, im Urlaub an einem See oder am Meer beispielsweise das Segeln oder das Kitesurfen zu erlernen.

Für wen eignet sich die Wassersportart?

Keine Wasserscheu

Bild Wassersport Segeln Das Segeln ist für Kinder nur unter Aufsicht und genauer Einweisung erlaubt.

Generell können die einzelnen Wassersportarten von jedem ausgeübt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass keine Angst vorm Wasser vorhanden ist. Wer etwa Angst vorm Schwimmen oder Tauchen hat, sollte gerade die Wassersportarten mit Surfbrettern oder Wasserfahrzeugen besser gar nicht erst in Betracht ziehen. Die Wahrscheinlichkeit, ins Wasser zu fallen, ist gerade unter Anfängern hoch. Auf jeden Fall ist es wichtig, ein guter und geübter Schwimmer zu sein.

Wassersport für Kinder und Senioren

Längst nicht alle Wassersportarten sind für Kinder geeignet wie unter anderem das Wellenreiten oder das Motorbootfahren. Ein Motorboot fahren oder Segeln ist unter Aufsicht eines Erwachsenen sowie nach genauer Einweisung beziehungsweise längerem Training jedoch erlaubt. Senioren sollten, bevor sie sich auf ein Surfbrett stellen oder das Sporttauchen ins Auge fassen, zunächst ihren Hausarzt konsultieren. Dieser kann verlässlich sagen, welche Sportarten der individuellen Kondition entsprechend möglich sind.

Fazit

Aktuell gibt es eine riesige Angebotsvielfalt an Wassersportarten. Wer Interesse an Schwimmen, Sporttauchen, Surfen, Kitesurfen, Aqua Fitness oder Wasserskier beziehungsweise Motorbootfahren hat, kann sich in Deutschland in einem der vielen Sportvereine organisieren oder auf eigene Initiative, beispielsweise im Urlaub, die wichtigsten Regeln der jeweiligen Sportart erlernen. Danach kommt es dann auf das eigene Training sowie die individuellen Ziele an, ob man im Freizeitsportbereich bleiben oder in den Profisport aufsteigen will.

 

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