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Tantrasex: Besonderheiten und Wissenswertes für Paare

Lange hat es nicht gedauert, bis Tantra, eine indische Religion und Philosophie, Einzug in das Liebesleben der Paare gehalten hat. Denn die Nähe der esoterischen Strömung zu übersinnlichen Erfahrungen lädt regelrecht dazu ein, Tantra mit sexuellen Ausführungen zu verbinden und den Orgasmus spirituell zu beeinflussen. Dieser Praktiken-Ratgeber zeigt, dass sich hinter Tantrasex mehr verbirgt als nur Hokuspokus.

Auf dem Weg zum Orgasmus: Die sieben Chakren

Spüren Sie die Energie Ihres PartnersSpüren Sie die Energie Ihres Partners

Um Tantra sinnvoll anzuwenden, ist es notwendig, die Grundlagen dieser Technik zu verstehen. Bei Tantra geht es beispielsweise nicht nur um Sex, sondern viel mehr darum, den vollumfänglichen Höhepunkt - sprich Orgasmus - zu erleben. Die Konzentration und die Fokussierung auf sogenannte Chakren (Energiezentren) am Körper sollen dieses Erlebnis mitunter herbeiführen. Die sieben Energiezentren des Körpers verlaufen von Kopf bis Schoß entlang der Wirbelsäule. Jedes Chakra steht für ein anderes Element und erfüllt eine andere Aufgabe. So sind im Sexual-Chakra, das sich im Unterleib befindet, sexuelle Energien verborgen. Die weiteren 6 Chakren sind:

  • Das Wurzel-Chakra zwischen Penis/Vagina und Anus hingegen steht für Urvertrauen und Energie des Lebens.
  • Das Scheitel-Chakra, das sich am Kopf befindet, entfesselt die Spiritualität.
  • Als drittes Auge wird häufig das darunter liegende Stirn-Chakra bezeichnet, es befördert Toleranz und Erkenntnis.
  • Das Hals-Chakra steht für Antrieb und Tatendrang, welcher im sexuellen Bereich besonders wichtig ist.
  • Ebenso wie das Herz-Chakra, das Liebesfähigkeit und die Selbstliebe auf sich vereint.
  • Das Nabel-Chakra bildet als Zentrum des Menschen die Intuition und den Intellekt ab.

Beim Sexualakt kommt es nun darauf an, diese sieben Punkte, die nicht mit den üblichen erogenen Zonen zu verwechseln sind, zu stimulieren. Um beginnen zu können, muss das Sexual-Chakra gelöst werden. Liebkosen Sie die erwähnte Stelle ihres Partners zwischen Anus und Geschlechtsteil, arbeiten Sie mit behutsamer Zärtlichkeit und schauen Sie auf die Reaktionen Ihres Partners. Zudem ist eine lockere Liegeposition besonders wichtig, damit die Energie ungehindert durch den Körper fließen kann. Bioenergetische Gymnastik, die gezielt Muskeln entspannt, ist der Entfesselung der Chakren ebenfalls dienlich. Ist das Sexual-Chakra erst einmal gelöst, so können die anderen Chakren in den Sexualakt eingebunden werden und mit ein wenig Ausdauer zum gewünschten, neuartigen Höhepunkt führen. Lassen Sie die Energie fließen.

Die besten Tantrasex-Stellungen

Erleben Sie den vollkommenen HöhepunktErleben Sie den vollkommenen Höhepunkt

Ein weiteres Geheimnis des Tantrasex verbirgt sich in den Stellungen. Sie versprechen Nähe, Wärme und vor allem ein hohes Ausmaß an Intensität. Beim Klammergriff liegen beide Partner in entgegengesetzter Richtung auf der Seite. Doch anstatt sich - wie bei der berühmten 69er Stellung - oral zu befriedigen, treffen sich beide Becken in der Mitte, sodass der Mann in seine Partnerin eindringen kann. Die Frau umklammert mit Beinen und Armen den Unterkörper des Mannes und kuschelt sich an ihn. Mit gezielten Streicheleinheiten verwöhnt er dabei den Rückenbereich der Frau und kann wesentliche Chakren bearbeiten.

Bei der Wippe sitzt die Frau auf dem Mann. Sie klammert sich fest an ihn, damit er mühelos in sie eindringen kann. Durch leichte, rhythmische Bewegungen wird der Penis stimuliert, während sich der Busen in Reichweite der Zunge des Mannes befindet. Dieser kann die Brustwarzen mit seiner Zunge berühren und ebenfalls Zärtlichkeiten ausführen. Beide Partner kommen sich hierbei besonders Nahe. Mit angewinkelten Beinen hingegen sitzt der Mann bei der ruhigen Kugel auf dem Boden. Mit dem Rücken setzt seine Partnerin sich in seinen Schoß, sodass sie von hinten fest umarmt werden kann. Ein Zugewinn stellt diese Stellung vor allem für die Frau dar, da der Mann die Brüste von hinten berühren und streicheln kann, während sie sich mit den Händen an den Füßen ihres Partners abstützt und rhythmische Bewegungen ausführt. Die daraus entstehende Einheit verspricht eine besonders intensive Erfahrung.

Eine besonders ansprechende Mischung aus Tiefe und Rhythmus verbirgt sich hinter der stolzen Königin. Erneut sitzt die Frau auf ihrem auf dem Boden liegenden Partner, allerdings mit dem Rücken zum Gesicht des Mannes. Er hält beide Oberschenkel fest und dringt in seine Partnerin ein, während sie mithilfe von schaukelnden Bewegungen das Empfindungsvermögen des Penis entscheidend beeinflusst. Während der Mann die Chakren im Rückenbereich streichelt und einen Lustgewinn herbeiführt, streichelt sie den Hodensack ihres Partners. Der Name der Tantrasexstellung kommt nicht von ungefähr: Es ist an der Frau, bei dieser Tantra-Sexstellung die Geschwindigkeit vorzugeben und das Tempo nach Lust und Laune zu regulieren. Bei den verschiedenen Stellungen sind der Fantasie selbstverständlich keine Grenzen gesetzt. Es kommt hauptsächlich darauf an, dass beide Partner sich besonders nahe kommen und Positionen einnehmen, bei denen die Energie des Körpers ungehindert fließen kann.

Tantrasex: Die einzigartige Erfahrung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Tantrasex ein hohes Maß an Lust entfesselt werden kann. Der Fokus dieser Praktik baut auf den Urinstinkten des Menschen auf - Nähe und Vertrauen - und ist deshalb für beide Partner eine unverzichtbare Erfahrung.

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