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Deutscher Wachtelhund - Liebling für jeden Waldjäger

Rassehunde-Tierportrait: Deutscher Wachtelhund

Ursprungsland Deutschland
Fellfarben Braun oder braunschimmel, seltener rot
Lebenserwartung 13- 14 Jahre
Gewicht 18-25 kg (Hündinnen etwas weniger)
Widerristhöhe Rüden: 48-54 cm, Hündinnen: 45-52 cm
Besonderheiten Liebevoll, apportierfreudig, Finderwille
FCI-Standard Nr. 104, Gruppe 8, Sektion
Deutscher Wachtelhund Rasseportrait Der Körperbau des Deutschen Wachtelhundes ist robust und er weist einen besonders starken Knochenbau auf.

Passt ein Deutscher Wachtelhund zu mir? Alles über den idealen Jagdhund

Charakter und Wesen

Ein Deutscher Wachtelhund zeichnet sich insbesondere durch sein liebevolles Wesen und seinen ausgeprägten Jagdsinn aus. Er ist der perfekte Begleiter für Jäger und aktive Hundesportler. Der Stöber- und Jagdgebrauchshund wird meist von Jägern gehalten und kann dort seine natürliche Veranlagung ausleben. Seriöse Züchter geben Deutsche Wachtelhunde deshalb auch nur an Jäger ab.

Diese Rasse besitzt einen stark ausgeprägten Jagdtrieb, der besonders unerfahrene Hundehalter leicht überfordern könnte. Außerdem ist der Deutsche Wachtelhund lebhaft, freundlich und sehr gelehrig. Er ist anpassungsfähig, umweltsicher und dabei weder aggressiv noch ängstlich. Spur- und Fährtenlesen begeistern den Hund - bei der Jagd arbeitet er feinnasig, zuverlässig und selbstständig.

Für wen ist der Deutsche Wachtelhund geeignet?

Deutscher Wachtelhund Der Körperbau des Deutschen Wachtelhundes ist robust und weist einen besonders starken Knochenbau auf.

Deutsche Wachtelhunde fordern ein hohes Maß an körperlicher und geistiger Auslastung von ihren Besitzern ein. Aus diesem Grund sind sie besonders für aktive Menschen geeignet, die ihre Freizeit gerne gemeinsam mit ihrem Hund in der Natur verbringen. Deutsche Wachtelhunde binden sich sehr eng an ihren Besitzer und suchen seine ständige Nähe. Es wäre deshalb nicht fair, diesen Hund ganztägig sich selbst zu überlassen. Für Berufstätige ist die Anschaffung eines Wachtelhundes also nur empfehlenswert, wenn die Betreuung des Hundes durch ein anderes Familienmitglied gewährleistet werden kann. Er ist ein idealer Jagdfamilienhund, der sowohl im Zwinger als auch im Haushalt gut gehalten werden kann.

Die Eigenschaften des Wach- und Schutztriebes sind eher gering ausgeprägt. Der ausgeprägte Beutetrieb dieser Rasse kann den Umgang mit anderen Haustieren schwierig gestalten. Für Katzenhalter ist der Deutsche Wachtelhund aufgrund seines Instinktverhaltens deshalb nicht zu empfehlen.

Haltung und Erziehung

Um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten, benötigt ein Deutscher Wachtelhund jedoch ständigen Kontakt zu seinem Herrchen oder zumindest zu anderen Hunden. Der Deutsche Wachtelhund hat viel Energie und möchte beschäftigt werden - das geht vor allem bei der Jagd. Lange Sparziergänge und Training machen ihn zu einem ausgeglichen und freundlichen Hund.

Die Erziehung des Hundes sollte eher auf Einfühlsamkeit als auf Strenge basieren. Trotzdem sollte das Tier konsequent erzogen werden. Fühlt er sich nämlich nicht richtig ausgelastet, kann es durchaus vorkommen, dass er ausbüchst und wildert. Damit das nicht vorkommt, sollte er schon früh eine Ausbildung zum Jagd- bzw. Spür- und Schweißhund machen. Die Arbeit macht ihm Spaß und er lernt, auf Kommandos seines Halters zu hören.

Wer mit seinem Deutschen Wachtelhund unterwegs ist und diesen plötzlich aus den Augen verliert, sollte jedoch nicht sofort besorgt sein. Das Tier entfernt sich beim Stöbern durchaus für mehrere Stunden von seinem Besitzer, kommt aber bei guter Prägung und Erziehung zuverlässig zurück. Selbstständiges Arbeiten liegt dem Tier im Blut.

Pflege und Gesundheit

Deutscher Wachtelhund Welpe Welpen sollten sportlich nicht zu sehr gefordert werden um die Gelenke zu schonen.

Das Fell des Deutschen Wachtelhundes ist wasserabweisend und recht unempfindlich. Um lose Haare zu entfernen sollte es deswegen nur hin und wieder gebürstet werden. Beim Fellwechsel darf es gerne öfter sein, um die Haare besser zu entfernen. Das Fell muss nicht getrimmt werden. Lediglich im Winter kann es sinnvoll sein, das Fell an den Pfoten zu stutzen, damit sich dort kein Schnee verfängt. Falls sich die Krallen nicht auf hartem Untergrund von selbst abwetzen, müssen sie regelmäßig gekürzt werden. Zudem sollten die Ohren des Wachtelhundes täglich kontrolliert werden, damit sich dort keine Entzündungen bilden können.

Der Deutsche Wachtelhund ist eher unempfindlich und robust, was Krankheiten betrifft. Lediglich Ellbogen- und Hüftdysplasien können vereinzelt auftreten. Zur Zucht werden aber nur gesunde Tiere benutzt um diese Erkrankungen zu vermeiden. Wer schon im Welpenalter auf die richtige Dosis Bewegung und Belastung setzt, kann eine Skeletterkrankung zudem verhindern. Der Wachtelhund sollte außerdem regelmäßig entwurmt und geimpft werden.

Aussehen und Rassestandard des Deutschen Wachtelhundes

Er ist eine anerkannte Deutsche Rasse mit der FCI Nr. 104, Gr. 8, Sek. 2. Seit 1908 wird der maximal 54 cm und ca. 30 kg schwere Hund stammbaummäßig gezüchtet. Der Körperbau des Jagdhundes ist robust, langrückig und er weist einen besonders starken Knochenbau vor. Das Aussehen variiert in seit einigen Jahren ein wenig. Ursprünglich war es Braun bzw. Braunschimmel, welches die Rasse ausmachte. Mittlerweile findet man auch immer häufiger rotscheckige, braun/weißscheckige und rot/weißscheckige Hunde, die ein mittellanges, gewelltes Haar vorweisen. Lediglich Schwarz ist nicht vertreten.

Beschreibung (analog VDH)

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) legt bestimmte Regeln für die Hundezucht fest. Unter anderem sind in diesen Regeln das Aussehen, Gewicht und Fell definiert.

AllgemeinDer deutsche Wachtelhund ist ein mittelgroßer, langhaariger, sehr muskulöser Stöberhund, mit edlem Kopf und kräftigen Knochen;
Insgesamt länger als hoch, keinesfalls hochläufig wirkend;
Lebhaft und jagdlich sehr passioniert, freundlich und umweltsicher, sehr gelehrig und anpassungsfähig, weder ängstlich noch aggressiv.
KopfSchädelFlach, mäßig breit, kein merklicher Hinterhauptbeinstachel.
FangKräftig mit gleichbleibend breitem Nasenrücken, nach unten leicht abgerundet, keinesfalls spitz, nicht kürzer als der Oberkopf.
AugenMittelbraun, möglichst dunkel, mittelgroß, etwas schräg eingesetzt, weder hervortretend noch tiefliegend; mit straff anliegenden Lidern ohne sichtbare Nackhaut. Lidrand behaart.
HalsKräftig, Nacken besonders gut bemuskelt, stumpfwinklig in den Widerrist übergehend; ohne sichtbare Kehlhaut beginnend und ohne Wamme sich zur Brust erweiternd.
KörperLendenpartieKräftig bemuskelt, daher breit wirkend.
BrustVon vorne gesehen oval, von der Seite bis unter das Ellenbogengelenk reichend. Rippenkorb lang, gut gewölbt, nicht tonnenförmig oder flach.
RückenStramm und kurz. Keine Einsenkung hinter dem Widerrist.
RuteIn Ruhe in Fortsetzung der Rückenlinie gerade oder abwärts getragen; bei Erregung leicht angehoben und in lebhafter Bewegung; um Wundschlagen zu vermeiden, soll sie in den ersten drei Lebenstagen um höchstens ein Drittel gekürzt (kupiert) werden.
PfotenLöffelförmig, Zehen eng aneinander liegend, Katzen- oder Hasenpfoten unerwünscht; mit derben, widerstandsfähigen, gut pigmentierten Ballen und kräftigen, sich gut abnutzenden Krallen.
Haarkleid HaarKräftiges, dicht anliegendes, meist welliges, gelegentlich auch lockiges (Astrachan) oder glattes Langhaar, mit dichter Unterwolle; nicht zu lang, noch weniger dünn oder gar seidig; im Nacken, am Behang und auf der Kruppe häufig lockig.
FarbeEinfarbig braun, seltener auch rot; oft mit weißen oder geschimmelten Abzeichen an Brust und Zehen, braun-, seltener auch Rotschimmel.

Deutscher Wachtelhund - Eine Geschichte, die sich über Jahrhunderte hinweg zurückverfolgen lässt

Deutscher Wachtelhund im Wasser Ein Deutscher Wachtelhund muss mehrere Prüfungen bestehen und strenge Vorgaben erfüllen, um als Zuchthund zu gelten.

Der Wachtelhund, der ursprünglich Stöberhund genannt wurde, wird seit ca. 100 Jahren aktiv durch Züchter weiterverbreitet. Die Geschichte lässt sich in zahlreicher Literatur nachweisen. Er wurde um ca. 1900 aufgrund von fehlenden Wald- und Wiesenjagdhunden von dem Forstmann Rudolf Frieß aktiv gezüchtet.

Der Verein für Deutsche Wachtelhunde beinhaltet ca. 4000 Mitglieder und kümmert sich ständig darum, die Zucht zu verbessern. Es gibt wie bei jeder anerkannten Hunderasse einige strenge Zuchtvoraussetzungen, welche eingehalten werden müssen und auch kontrolliert werden. Die Herkunft lässt sich anhand von Stammbäumen, die es seit 1903 für den Deutschen Wachtelhund gibt, nachweisen. Es werden jährlich ca. 700 Zuchtwelpen angemeldet. Die Züchter müssen mit ihren Hunden mehrere Prüfungen bestehen, um weiterhin erfolgreich züchten zu können. Diese Prüfungen bestehen aus der Jugendprüfung, der Eignungsprüfung und der Gebrauchsprüfung. Hierbei werden u. a. das Apportieren im Feld und Wald, das Stöbern, der Gehorsam, die Wasserarbeit, die Schweißarbeit und ebenfalls Anlagen wie Nase, Spurlaut und Spurwille getestet.

Deutscher Wachtelhund - Mischling ebenso ein beliebter Familienhund

Deutschem Wachtelhund liegend Der Deutsche Wachtelhund zeichnet sich durch sein liebevolles Wesen und seinen ausgeprägten Jagdsinn aus.

Ebenso wie die reinrassigen Hunde verzeichnet der Wachtelhund Mischling eine stetig steigende Anfrage. Häufig wird ein Deutscher Wachtelhund mit einer Dogge (s. Rasseportrait: Dogge) oder einem Münsterländer (s. Rasseportrait: Münsterländer) gemischt. Jedoch findet man natürlich auch fast jede andere Paarung.

Ein Mischling hat häufig den Vorteil der höheren Gesundheit und der besseren Leistungsfähigkeit. Somit sind sowohl der reinrassige Wachtelhund als auch die Mischlinge eine sehr beliebte und liebenswerte Hunderasse. Für Herrchen, denen ihr Liebling entlaufen ist, hilft zur Wiederfindung nicht nur der Anruf im Tierheim, sondern auch der folgende Link Entlaufen, Zugelaufen.

Wenn Sie Welpen von Deutscher Wachtelhund-Züchtern suchen, finden Sie diese und ausgewachsene Hunde über die unten stehenden Anzeigen und in den weiteren Deutscher Wachtelhund-Kleinanzeigen. Wenn Sie selbst Deutscher Wachtelhund-Züchter sind, können Sie unter den Hundeanzeigen einfach und kostenlos eine Annonce für ihren Wurf inserieren. Als Interessent haben Sie die Möglichkeit, eine Suchanzeige zu schalten.


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