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Warum Frauen fremdgehen: Monogam war gestern - promisk ist die Frau!

Immer mehr Studien räumen mit den gängigen Geschlechterklischees vom triebgesteuerten Mann und dem braven Heimchen am Herd auf: Statistisch gesehen gehen sogar mehr Frauen als Männer fremd. Allerdings haben Affären und Seitensprünge für das weibliche Geschlecht eine gänzlich andere Bedeutung. Die Gründe, weshalb Frauen fremdgehen, sind gleichermaßen vielfältig wie auch biologisch erklärbar.

Liebe ist nicht gleich SexLiebe ist nicht gleich Sex

Statistiken legen nahe: Immer mehr Frauen gehen fremd

Ein harmloses Post-it am Kühlschrank: "Schatz, ich bin beim Mädelsabend!" Nur ein kurzer Satz auf dem Anrufbeantworter: "Liebling, ich muss heut länger arbeiten!" Promiskuität und die damit verbundene Kreativität des Alibis ist keinesfalls ein Privileg der Männerwelt. Auch das weibliche Geschlecht zieht es zu wechselnden Sexualpartnern hin. Allerdings legen Studien und Umfragen nahe, dass Affären und One-Night-Stands für Frauen eine völlig andere Bedeutung als für Männer haben. Hinzu kommt, dass Frauen oft verschwiegener und vorsichtiger als der durchschnittliche Herr der Schöpfung sind - der Seitensprung fliegt seltener auf. So empörend, wie das Thema Untreue im ersten Moment scheint, ist es jedoch bei näherer Betrachtungsweise gar nicht. Auch Forscher unterscheiden strikt: Sex ist nicht gleich Liebe - und Liebe ist nicht gleich Sex!

Tabu Seitensprung: Liebe oder Triebe?

Es klingt im ersten Moment wie ein längst überholtes Klischee: Wenn Frauen untreu werden, sind Gefühle im Spiel - Männern hingegen geht es nur um Sex. Jedoch legen Umfragen nahe: Ein Großteil der Männer, die ihren Partnerinnen fremdgegangen sind, geben an, der Seitensprung "sei einfach passiert". Frauen, die ihren Freund oder Ehemann betrogen haben, geben hingegen in großer Mehrzahl an, sich verliebt zu haben. Nur jeder vierte Mann nennt Gefühle als Grund für den Seitensprung. Tatsächlich gibt es aber auch bei der Frau - ähnlich wie beim Mann - eine genetische Veranlagung zur Untreue. Die Frau, die doch aus biologischer Perspektive um das Wohlergehen und den Fortbestand von Familie und Nachwuchs bemüht sein sollte, genetisch auf den Seitensprung programmiert? Während Männer bei solchen Aussagen schnell mit der Stirn runzeln oder die Augen rollen lassen, nickt die Frau längst zustimmend. Weshalb sollte nur der auf eine hohe Anzahl an Nachkommen konditionierte, biologisch triebgesteuerte Mann beim Seitensprung das berühmte Werk der Darwin'schen Evolutionstheorie entschuldigend aus dem Bücherregal hervorkramen dürfen? Aus evolutionärer Perspektive ist auch für die Frau ein abwechslungsreicher Genpool wichtigster Garant für das Überleben der eigenen Gene. Quer durch das Tierreich - vom Regenwurm über die Feldmaus bis hin zum Schimpansen - treibt das weibliche Geschlecht dieselbe Fragen an: Wie stellt sie am ehesten sicher, dass sie tatsächlich nur die stärksten und gesündesten Spermien befruchten? Die meisten Tierarten lösen dieses Problem seit jeher auf ihre Weise: Von Vögeln ist beispielsweise bekannt, dass sich die Weibchen täglich mit bis zu zwanzig verschiedenen Männchen paaren - um anschließend mit einem ihrer vielen Geschlechtspartner in inniger und monogamer Zweisamkeit die Jungen aufzuziehen. Das Vogelweibchen sammelt während der Paarungszeit über mehrere Tage hinweg den Samen ihrer Eroberungen. Welches Männchen aber schließlich Vater ihrer Brut werden darf - darüber entscheidet, mitunter erst Tage nach dem erfolgten Akt, die Robustheit und Widerstandsfähigkeit der Spermien.

Das Kuckuckskind-Motiv: Ist der Eisprung ausschlaggebend?

Fremdgehen ist nicht typisch MannFremdgehen ist nicht typisch Mann

Aber nicht nur den vulgären Ausdruck des "Vögelns", mit dem umgangssprachlich die Ausübung des Geschlechtsverkehrs - häufig auch mit mehreren Partnern - bezeichnet wird, haben wir der promisken Vogelwelt entlehnt. Auch die "Kuckuckskinder" kommen nicht von ungefähr: Evolutionsbiologen aus England haben in den 1990er Jahren im Rahmen landesweiter Studien herausgefunden, dass 20 Prozent der Befragten sogenannte Kuckuckskinder waren. Als Kuckuckskind bezeichnet man Mädchen und Jungen, deren vermeintlicher Vater sie großzieht, ohne zu wissen, dass er nicht ihr biologischer Erzeuger ist. Der Begriff ist an den Brutparasitismus betreibenden Kuckucksvogel, der seine Eier in fremde Nester legt, angelehnt. Aber was treibt Frauen in fremde Nester bzw. Betten? Das "Kuckuckskind-Motiv", wie es Kulturanthropologen häufig nennen, steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Umstand, ob die Seitenspringerin einen konkreten Kinderwunsch verfolgt oder nicht. Vielmehr ist es so, dass die innere Uhr der Frau den Takt angibt: Frauen gehen Seitensprünge häufig während des Eisprungs ein. Studien zeigten zudem, dass verheiratete Frauen, die ihren Männern untreu wurden, in der Mehrzahl die fruchtbaren Tage für ihre außerehelichen Abenteuer bevorzugten.

Wenn Frauen fremdgehen: Das biologische Vermächtnis ist schuld!

Während die Seitenspringerin selbst oft Motive wie fehlende Aufmerksamkeit, ein wenig befriedigendes Liebesleben oder den Selbstwert-Test als Motiv ihrer Untreue anführt, spricht doch vieles dafür, dass auch die Frau beim Seitensprung lediglich ihren biologisch veranlagten Trieben folgt: Neben der Optimierung des Genpools bringt eine Vielzahl von Männern der Frau einen weiteren, seit Jahrtausenden Bestand habenden Vorteil: Bereits zu Urzeiten gaben die männlichen Jäger und Sammler ihren Frauen nach der Jagd etwas von ihrer Beute ab. Eine Frau mit diversen Liebhabern erfuhr also auch einen materiellen Nutzen durch ihren Seitensprung. Auch dieses Motiv für Promiskuität wirkt bis heute weiter: Frauen gehen nur dann fremd, wenn es ihnen etwas bringt. Und sei es nur die größere Zuwendung, erhöhte Aufmerksamkeit oder intensivere Leidenschaft, an denen es ihnen in ihrer Beziehung mangelt. Auch in diesem Punkt ist die Vogelwelt dem Menschen nicht ganz so fern: Ein gewisses Interesse an glänzenden Objekten und den Inhalt fremder Nester teilt die Frau - wer hätte es gedacht - mit der Elster. Der Untreue liegen also offensichtlich verschiedene Ursachen zu Grunde, die sowohl Männer als auch Frauen dazu veranlassen, einen Seitensprung zu wagen, wobei die Frauen beim Vertuschen deutlich erfolgreicher abschneiden.
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