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Kaukasischer Schäferhund - Der Owtscharka, Geschichte, Welpen & Charakter

Rassehunde-Tierportrait:

Ursprungsland Kaukasus (ehemalige Sowjetunion)
Fellfarben Unterschiedliche Tönungen in grau und rot sowie Erdfarben
Lebenserwartung 12 Jahre
Gewicht Rüden: 55 kg - 80 kg, Hündinnen: 45 kg - 60 kg
Widerristhöhe Rüden: mind. 65 cm, Hündinnen: mind. 62 cm
Besonderheiten Kein klassischer Familienhund aber grundsätzlich kinderlieb
FCI-Standard Nr. 358, Gruppe 2, Sektion 2.2
Kaukasischer Schäferhund Rasseportrait Der Kaukasischer Schäferhund eignet sich am besten als Wach- oder Herdenhund.

Charakter der Kaukasischen Schäferhunde

Ein Kaukasischer Schäferhund, auch Owtscharka genannt, hat einen ausgesprochen wilden und teilweise ungehorsamen Charakter, den selbst autoritäre und erfahrene Hundehalter nur schwer bändigen können. Gleichzeitig sind jedoch ein stark ausgeprägter Beschützerinstinkt und Misstrauen gegenüber Fremden kennzeichnend für das Wesen dieser Hunderasse.

Der Hund hat ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen, ist aber sehr eigensinnig. Durch seine Größe und sein Verhalten als Beschützer und Aufpasser, wird er oft für gefährlich gehalten. In einigen deutschen Bundesländern steht der Hund deshalb auf der Liste gefährlicher Hunderassen, ist also ein Listenhund.

Haltung des Owtscharka

Owtscharka/Kaukasischer Schäferhund Der Kaukasische Schäferhund ist sehr eigensinnig und nur für erfahrene Halter geeignet.

Ein Kaukasischer Schäferhund benötigt sehr viel Auslauf. Für die artgerechte Haltung sind tägliche, lange Spaziergänge in der Natur bzw. ein großes Auslaufgebiet unerlässlich. Dabei bereiten den Tieren aufgrund ihres dichten Felles mit besonders dicker Unterwolle selbst kalte Temperaturen und Nässe keine Probleme.

Der Körperbau dieser Rasse ist mittelgroß bis groß mit einem kräftigen Knochenbau. Ein Kaukasischer Schäferhund benötigt daher pro Tag in etwa 1,5 kg Fleisch, Nudeln bzw. Reis und Gemüse. Grundsätzlich ist eine Ernährung mit Trockenfutter ebenfalls möglich. Die Lebenserwartung dieser Rasse liegt durchschnittlich bei 14 Jahren. Die Eigenschaften eines Kaukasischen Schäferhundes, insbesondere die Probleme bei der Erziehung und im Training der Hunde, schließen die Haltung als klassischen Begleithund aus. Sie eignen sich am besten als Wachhunde oder Herdenhunde.

Pflege des Owtscharka

Den Owtscharka gibt es mit unterschiedlichen Felllängen von kurz bis lang. Die Struktur des Fells ist unabhängig von der Länge grob und schlicht. Der Hund besitzt ein dichtes Unterhaar. Deshalb sollte das Fell des Kaukasischen Schäferhundes täglich gebürstet werden um Verfilzungen zu vermeiden.

Beschreibung (analog VDH)

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) legt bestimmte Regeln für die Hundezucht fest. Unter anderem sind in diesen Regeln das Aussehen, Gewicht und Fell definiert.

Allgemein   Kaukasische Schäferhunde sind über mittelgroße bzw. große Hunde von kräftigem bis grob-kräftigem Körperbau; sie sind von Natur aus scharf und Fremden gegenüber misstrauisch starker, ausgeglichener, ruhiger Wesenstyp mit gut ausgeprägter Verteidigungsreaktion, die in aktiver Form zum Ausdruck kommt. Schärfe und Misstrauen Fremden gegenüber sind typisch.
Kopf Schädel Massiv, mit breitem Schädel und stark entwickelten Backenknochen. Breite flache Stirn, die von einer leichten Furche halbiert wird.
Fang Kürzer als der Oberkopf, verjüngt sich kaum merklich.
Augen Dunkle, mittelgroße Augen von ovaler Form, tief eingesetzt.
Hals   Sehr kräftig und kurz. Wird nicht hochgetragen, etwa in einem Winkel von 30-40° zur Rückenlinie.
Körper Lendenpartie Kurz, breit, etwas gewölbt.
Brust Breit, tief, etwas gewölbt. Die untere Linie liegt auf Ellenbogenhöhe, oder etwas tiefer.
Rute   Langes Haar bedeckt die Rute allseitig, was ihr ein dickes und buschiges Aussehen verleiht.
Pfoten   groß, von ovaler Form, gewölbt, Zehen gut aneinander liegend.
Haarkleid Haar Das Haar ist schlicht, grob mit stark entwickeltem hellerem Unterhaar. Am Kopf und an den Vorderseiten der Gliedmaßen sind die Haare kürzer und fest anliegend. Dem Haarkleid nach unterscheidet man 3 Typen: langhaarig, kurzhaarig, Übergangs-Varietät.
Farbe Unterschiedlich grau; verschiedene, meist helle bis rostfarbene Töne, auch rostfarbig, strohgelb, weiß, erdfarben, gestreift, aber auch gescheckt und getüpfelt.

Die Geschichte der Kaukasischen Schäferhunde

Der Kaukasische Schäferhund gehört zur Rasse der vier russischen Schäferhundarten. Seine geografische Herkunft ist der Kaukasus, eine Region in der ehemaligen Sowjetunion, die für ihr raues Klima bekannt ist. Im Kaukasus wurde ein Kaukasischer Schäferhund hauptsächlich als Schutzhund für Schafherden gehalten. Seine Hauptaufgabe bestand dabei im Abwehren von Wölfen und Bären.

Die Geschichte dieser Hunderasse reicht nachweislich ca. 600 Jahre zurück. Die Historie der Zucht von Kaukasischen Schäferhunden entwickelte sich jedoch erst in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. 1952 wurde der Kaukasische Schäferhund zum ersten Mal offiziell anerkannt. Dies weckte das Interesse zahlreicher Züchter und führte zu einer raschen Verbreitung der Rasse über die Grenzen des Kaukasus hinaus. Im Jahr 1979 begannen vor allem deutsche und holländische Züchter, sich für diese Schäferhundrasse zu interessieren. Während französische Züchter derzeit ebenfalls Interesse bekunden, sind die Zuchtergebnisse in Deutschland derzeit stark rückläufig.

Ein Kaukasischer Schäferhund als Mischling

Kaukasischer Schäferhund Welpe Wenn Sie einen Kaukasischer Schäferhund-Züchter bzw. Welpen suchen, durchsuchen Sie doch einfach die Deckanzeigen.

Gemäß der FCI-Klassifikation ist ein Kaukasischer Schäferhund kein Schäferhund im Sinne der ersten Gruppe. Vielmehr wird er der zweiten Gruppe zugerechnet, der bspw. Schnauzer, Doggen, Neufundländer und Bernhardiner angehören. Ein Kaukasischer Schäferhund kann mit verschiedenen anderen Hunderassen gekreuzt werden. Recht häufig gibt es den Kaukasischen Schäferhund-Husky Mischling und den Kaukasischen Schäferhund-Berner Sennen Mischling.

Suchen Sie Kaukasischer Schäferhund-Züchter bzw. Welpen? Oder haben Sie einen Hund abzugeben? Inserieren Sie ihn hier kostenlos, schnell und einfach. Sie können auch die Deckanzeigen durchsuchen, um Züchter zu finden. Falls ein Kaukasischer Schäferhund gerade nicht angeboten wird, können Sie auch eine kostenlose Suchanzeige inserieren.


Hinweis: Kampf- und Listenhunde sowie deren Kreuzungen dürfen seit Juni 2019 nicht mehr auf markt.de angeboten werden.


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