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Umzug-Ratgeber Übersicht

 

Umzug-Ratgeber - Hilfe beim Umzug in Frankfurt an der Oder und Charakter der Frankfurter

 

Wer einen Umzug nach Frankfurt an der Oder plant, sollte sich außer der Umzugsplanung, der neuen Wohnung auch auf die neue Umgebung und die Menschen in Frankfurt an der Oder vorbereiten. Es hilft, sich hier frühzeitig über die Frankfurter, die typische Lebenseinstellung und Kultur zu informieren. Wer die Nachbarn gleich zum Einzug in die neue Wohnung gut versteht, kann schneller nette Bekanntschaften in der neuen Nachbarschaft schließen, Freundschaften aufbauen und wird sich bald wie zu Hause fühlen. Damit wird jeder Umzug ein Erfolg und Sie können sich bald als echter Frankfurter bezeichnen.

 

Unterwegs in Frankfurt an der Oder - Polnisch ist Pflicht!

 

Die östliche Lage von Frankfurt an der Oder ist eine besondere. Die Stadt liegt am Westufer der Oder. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zum Nachbarland Polen. Diese Grenze ist es auch, die das Wesen der rund 60.000 Einwohner von Frankfurt an der Oder größtenteils bestimmt. Alle scheinen über Polen zu reden, darüber, dass es auf der anderen Seite des Flusses anders ist. Dass dort noch günstig das Auto betankt werden kann. Dass der Friseur preiswerter ist oder die Rückenmassage. Die breite Brücke, die im Zentrum über den Fluss führt, ist stets gut mit Menschen gefüllt. In beide Richtungen. Es gibt einen typischen Ausdruck, den fast alle Frankfurter verwenden: "Wir gehn mal rüber". Das heißt: Über die Grenze gehen. Zum günstigen Tanken. Zum Zigaretten kaufen. Oder einfach nur zum Bummeln.

In Frankfurt an der Oder wird bevorzugt Hochdeutsch gesprochen. Trotzdem blitzt das Berlinerische ("ick") immer wieder durch. Die Abgrenzung gegenüber Nachbarorten geschieht bereits aufgrund der Lage. Größere Städte liegen weiter entfernt. Berlin ist mit dem Zug in rund einer Stunde zu erreichen. Frankfurt an der Oder liegt also randständig, peripher. Diesen Eindruck besaßen die Bürger bereits vor dem Fall der Mauer. Und sie scheinen den Eindruck von ihrer Stadt noch immer zu haben. Dies hat nicht nur zu einer Bescheidenheit geführt, sondern manchmal auch zu einer Intoleranz.

Das äußere Bild über die Menschen in Frankfurt an der Oder ist leider oft noch geprägt von den zahlreichen rechtsextremistischen Übergriffen nach 1990. Viele in- und ausländische Bürger wurden damals verschreckt. Doch das ist längst Vergangenheit. Gewiss, die Arbeitslosigkeit in der Stadt ist hoch und in den Neubauvierteln herrscht Unzufriedenheit. Aber rechtsextreme Taten finden dort nicht mehr häufiger statt als in anderen Städten. Aber die Frankfurter erzählen ungern darüber. Deshalb sollte man auch unbedingt vermeiden, die Bewohner auf die damalige Zeit anzusprechen.

Durch die junge Europa-Universität im Herzen der Stadt durchzieht die Straßen ein frisches, tolerantes Völkchen. Regelmäßige Feste und kulturelle Höhepunkte runden das Angebot ab. Dazu gehören in erster Linie der Inselsommer und die Musikfesttage. Ein wichtiger Ort ist auch das Kleistmuseum. Der berühmte Dichter Heinrich von Kleist wurde 1777 hier geboren. Der Ruf von Frankfurt an der Oder als Kleiststadt ist international. Viele Feierlichkeiten finden grenzüberschreitend statt. So gehören zum Sprachschatz eines Frankfurters auch zunehmend polnische Vokabeln. Durch die Grenzöffnung tummeln sich auch sehr viele polnische Staatsbürger in der Stadt. Wer sich also nach Frankfurt an der Oder wagt, sollte daher unbedingt auf Polnisch "Guten Tag", "Danke" und "Bitte" beherrschen.


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